Leonhard Truog (* 18. Mai 1760 in Schiers; † 24. April 1848 in Ilanz) war ein Schweizer reformierter Geistlicher und Historiker.
Leonhard Truog entstammte einer Familie von Landwirten und besuchte an seinem Geburtsort Schiers die Dorfschule. Später wurde er vom Pfarrer der Gemeinde ausgebildet.
Von 1782 bis 1784 betätigte er sich als Hauslehrer in Rodels. In Bondo GR wurde er am 19. Juni 1784 in die evangelisch-rätische Synode aufgenommen, womit er im Freistaat der Drei Bünde als Pfarrer tätig sein durfte. Zwar ist er kurzzeitig an der Berner Akademie wiederzufinden, übernahm aber im gleichen Jahr die Pfarrstelle in Thusis.
In den kantonalen Kirchenrat 1808 berufen, setzte die Synode Truog 1814 als Vizedekan ein. 1825 ernannte man ihn zum Dekan des Grauen Bundes.
Neben diesen Ämtern war er bis zu seinem Tod auch weiterhin als Pfarrer tätig. Truog starb am 24. April 1848 in Ilanz im Alter von 87 Jahren.
Truog verfasste mehrere historische Werke über den Kanton Graubünden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Truog, Leonhard |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer reformierter Geistlicher und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 18. Mai 1760 |
| GEBURTSORT | Schiers |
| STERBEDATUM | 24. April 1848 |
| STERBEORT | Ilanz |