| Althenia | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Althenia | ||||||||||||
| F.Petit |
Althenia ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae).

Die Althenia-Arten sind einjährige oder kurzlebige ausdauernde krautige Pflanzen. Es handelt sich um untergetaucht (submers) lebende Wasserpflanzen. Sie besitzen schlanke, stark verzweigte Rhizome, die schuppenartige Niederblätter, an den Knoten (Nodien) aufrechte, beblätterte Sprossachsen und Wurzeln besitzen. Die Sprossachsen sind stark verzweigt und besonders im Fließgewässer bis zu 1 Meter lang.
Die Blätter sind wechselständig oder annähernd gegenständig, besitzen nur ein Gefäßbündel, sind meist unter 1 Millimeter breit und haben eine geöhrte oder ligulaähnliche Blattscheide.
Die Blüten sind meist eingeschlechtig, die Althenia-Arten können ein- (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig sein. Die Blüten befinden sich in Blattachseln einzeln oder in Gruppen.
Die männliche Blüte besitzt ein reduziertes Perianth aus drei Schuppen und eine einzige Staubbeutelmasse mit vier oder zwölf Sporangien. Die weibliche Blüte besitzt drei häutige Perianth-Segmente und drei freie Fruchtblätter. Je Fruchtblatt ist nur eine Samenanlage vorhanden. Der Griffel ist schlank. Die schiefe Narbe ist zylindrisch oder trichterförmig.
An der Frucht sind haltbare Griffel vorhanden.
Die Gattung Althenia wurde 1829 durch Félix Petit in Annales des Sciences d'Observation, Band 1, Seite 451 aufgestellt. Typusart ist Althenia filiformis F.Petit. Synonyme für Althenia F.Petit sind: Bellevalia Delile ex Endl., Belvalia Delile, Hexatheca Sond. ex F.Muell., Lepilaena J.Drumm. ex Harv.
Der Name Althenia F.Petit besitzt die nomenklatorische Priorität gegenüber Lepilaena J.Drumm. ex Harv., da er früher veröffentlicht wurde. Die Gattung Althenia gehörte früher zur Familie Zannichelliaceae.
Die Gattung Althenia s. l. besitzt ein deutlich disjunktes Areal. Die etwa zehn Arten sind vom südlichen sowie östlichen Australien (einschließlich Tasmanien) (seit 2020 gibt es dort etwa acht Arten) bis Neuseeland, von Europa sowie dem Mittelmeerraum bis Zentralasien und im Südlichen Afrika verbreitet.
Es gibt etwa zehn Arten: