| Letaba Letabarivier, Leţaba, Lehlaba, Letaba River | ||
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| Daten | ||
| Lage | (Provinz Limpopo) | |
| Flusssystem | Limpopo | |
| Abfluss über | Lepelle → Limpopo → Straße von Mosambik | |
| Quelle | Soutpansberg, Südafrika durch Zusammenfluss des Groot Letaba und des Klein Letaba 23° 38′ 55″ S, 31° 8′ 42″ O | |
| Mündung | LepelleKoordinaten: 23° 59′ 22″ S, 31° 49′ 36″ O 23° 59′ 22″ S, 31° 49′ 36″ O
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| Einzugsgebiet | 13.670 km² | |
| Abfluss am Pegel Engelhardt dam Kruger National Park (B8H018) AEo: 12.938 km² |
NNQ MNQ 1984–2021 MQ 1984–2021 Mq 1984–2021 MHQ 1984–2021 HHQ (Max. Monat Ø) |
0 l/s 2,85 m³/s 10,6 m³/s 0,8 l/(s km²) 27,5 m³/s 157 m³/s |
| Linke Nebenflüsse | Nharhweni, Ngwenyeni, Klein Letaba, Molototsi, Nsama | |
| Rechte Nebenflüsse | Groot Letaba, Nwanedzi, Makhadzi | |
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Der Letaba (Afrikaans: Letabarivier, auch: Leţaba, Lehlaba, Letaba River) ist ein Fluss in der Provinz Limpopo in Südafrika. Er ist einer der bedeutenden Nebenflüsse des Lepelle und umfasst ein Einzugsgebiet von 13.670 km².
Der Name Letaba bedeutet, aus dem Sepedi übersetzt, „sandiger Fluss“.
Der Letaba findet seinen Ursprung durch den Zusammenfluss des Groot Letaba und des Klein Letaba. Der nunmehr Letaba genannte Fluss lenkt seinen weiteren Verlauf ostwärts durch das Lowveld und fließt auf Höhe der Ausläufer der Lebomboberge, in unmittelbarer Nähe zur Grenze zu Mosambik, in den Lepelle (der bis 2005 Olifants River genannt wurde).
Die Topographie des Letaba ist uneinheitlich. Im Westen stehen bis zu 2000 m hohe Berge, wohingegen im Osten tiefliegende Ebenen vorherrschen. Die westliche Abbruchkante gilt dem nördlichen Teil der Ostausläufer der Drakensberge und des Gebirges des Soutpansbergs, an die sich ostwärts das Luvubu and Letaba Water Management Area im Lowveld anschließt. Diese Zone wird von den größten Nebenflüsse des Letaba tief eingeschnitten.
Die Geologie der Region ist vielfältig. Sie besteht aus Sedimentgesteinen im Norden und metamorphen und magmatischen Gesteinen im Süden. Hochwertige Kohlelagerstätten finden sich in der Nähe von Tshikondeni sowie im nördlichen Teil des Krüger-Nationalparks. Am südöstlichen Rand werden die mineralisch reichhaltigen Formationen des Bushveld-Komplexes tangiert. Der Fluss hat regelmäßig einen niedrigen Wasserstand. Im Bereich der Einmündung des Groot Letaba in den nunmehr Letaba genannten Fluss, wird die Wassermenge auf jahresdurchschnittlich etwa 168 Millionen m³ geschätzt, über die die beiden Staudämme des Letaba betrieben werden. Im Vergleich dazu verarbeitet der Tzaneen-Damm eine Zuflussmenge von durchschnittlich jährlich 60 Millionen m³.
Die Quellflüsse des Letaba sind der Groot Letaba und des Klein Letaba. Zuflüsse sind der Middle Letaba, der Nharhweni, der Ngwenyeni, der Nwanedzi, der Molototsi, der Nsama und der Makhadzi.
Die Abflussmenge des Letaba River wurde am Pegel Engelhardt dam Kruger National Park über die Jahre 1984 bis 2021, beim größten Teil seines Einzugsgebietes in m³/s gemessen.
| Der monatliche mittlere Abfluss (MQ) des Letaba am Pegel Engelhardt dam in m³/s (1984–2021) |
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30 25 20 15 10 5 0 10,6 27,3 Jan. 27,5 Feb. 17,9 März 7,73 Apr. 4,20 Mai 4,57 Juni 5,17 Juli 4,10 Aug. 3,13 Sep. 2,85 Okt. 4,88 Nov. 14,4 Dez. |
| Durchgehende Linie: Mittlerer Jahresabfluss (MQ) 10,6 m³/s |

Im Einzugsbereich des Beckens des Letaba gibt es mehrere Talsperren.
Auch Nebenflüsse werden gestaut:
Die jährliche Temperatur reicht von etwa 18 °C in den Gebirgsregionen bis über 28 °C in den nördlichen sowie östlichen Gegenden. Die höchsten Temperaturen werden im Januar gemessen, die niedrigsten im Juli.
Niederschläge treten zumeist im Sommer (Januar und Februar) und insbesondere in den Gipfelregionen auf. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 612 mm.
Im Januar 2026 kam es in der Region zu schweren Überschwemmungen. Besonders schwer betroffen waren die Provinzen Mpumalanga und Limpopo, die in den Limpopo und den Komati entwässern. Dabei fielen zum Beispiel in Graskop 113 mm Niederschlag binnen 24 Stunden. Besonders betroffen waren die Flüsse Crocodile River, Sabie, Letaba, Sand, Luvuvhu, und der Limpopo selber. Besucher und Personal des Kruger-Nationalparks mussten evakuiert werden. Auch viele der Staudämme kamen dabei an ihre Grenzen. Am 14. Januar waren die folgenden Stauseen in der Provinz Limpopo überfüllt und mussten zur Entlastung teils abgelassen werden (Letaba Einzugsgebiet):
Intensive Landwirtschaft kann dort betrieben werden, wo ideale Bewässerungsbedingungen bestehen. Dies gilt insbesondere für die Nordregionen des Einzugsgebiets des Klein-Letaba auf Höhe des Mittleren Letaba-Damms, und entlang der Zuflüsse Letsitele, Groot Letaba sowie im oberen Bereich des Luvuvhu. Angebaut werden Gemüse, darunter großflächig Tomaten, Zitrusfrüchte sowie Bananen, Mangos, Avocados und Nüsse. Für Bauholz sorgen – aufgrund verhältnismäßig hoher Niederschlagsmengen – für kommerzielle Zwecke gepflanzte Wälder an der Drakensberge-Schichtstufe und auf dem Soutpansberg.