| Leycesteria | ||||||||||||
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Leycesterie (Leycesteria formosa) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leycesteria | ||||||||||||
| Wall. |
Leycesteria ist eine Pflanzengattung in der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae).



Leycesteria-Arten sind laubabwerfende Sträucher, die Wuchshöhen von 1 bis 2,50 Metern erreichen.
Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind einfach und bei einer Länge von 5 bis 20 Zentimetern eiförmig bis lanzettlich mit spitz zulaufenden oberen Ende. Die Blattunterseite ist hellgrün. Der Blattrand ist glatt oder unregelmäßig fein gesägt. Es können Nebenblätter vorhanden sein.
In herabhängenden Blütenständen sitzen mehrere Blüten wirtelig zusammen, zwischen großen, farbigen Hochblättern.
Die röhren- oder trompetenförmigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf ungleichen Kelchblätter sind röhrig verwachsen. Die fünf Blütenkronblätter sind trichterförmig verwachsen. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden mit kurzen Staubfäden. Fünf Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Die Narbe ist kopfig.
Sie bilden weiche Beeren, die viele winzige Samen enthalten.
Die Gattung Leycesteria wurde 1824 von Nathaniel Wallich in Flora Indica; or Descriptions of Indian Plants Band 2 Seite 181 erstbeschrieben. Der Gattungsname ehrt den britischen Juristen William Leycester (1775–1831).
Das Verbreitungsgebiet der Leycesteria-Arten reicht vom nordwestlichen Himalaya bis ins südwestliche China (vier Arten).
In der Gattung Leycesteria gibt es etwa fünf Arten: