Das Liberalt Centrum (deutsch:„Liberales Zentrum“) war eine dänische liberale und zentristische Partei, die zwischen 1965 und 1969 aktiv war. Bis 1968 war die Partei im Folketing vertreten.
Nachdem es bei der Liberalen Partei während der Legislaturperiode des Jahres 1965 zu Meinungsverschiedenheiten in der Steuerpolitik kam, wurden zwei Abgeordnete der Liberalen Partei aus der Partei ausgeschlossen, das Liberalt Centrum strebte außerdem eine verstärkte Zusammenarbeit mit der politischen Mitte an. Diese zwei Abgeordneten, Børge Diderichsen und Niels Westerby, gründeten daraufhin am 10. Oktober 1965 das Liberalt Centrum, dass sie bis zum Ende der Legislaturperiode im Folketing vertraten.
Die Partei war bis 1968 noch im Folketing vertreten, nachdem sie jedoch 1968 keinen Sitz mehr erringen konnten löste sich die Partei 1969 auf.
Von 1965 bis 1966 war die Partei im Parlament durch Diederichsen und Westerby vertreten, die vorher aus der Liberalen Partei ausgeschlossen worden waren. Bei den Parlamentswahlen 1966 trat die Partei an und konnte 2,5 % der Stimmen erzielen und errang somit 4 Sitze. Bei den Neuwahlen, die zwei Jahre später folgten erhielt die Partei jedoch nur noch 1,3 % der Stimmen und verlor somit all ihre Sitze im Folketing. Ein Jahr später löste sich die Partei auf.
| Wahl | Sitze | Stimmenanteile |
|---|---|---|
| Folketingswahl 1966 | 4 | 2,5 % |
| Folketingswahl 1968 | 0 | 1,3 % |