Liftachse

Tankzug mit angehobener doppelt bereifter Vorlauf-Liftachse

Als Liftachse bezeichnet man bei Lkw oder Sattelaufliegern eine Achse, die nicht dauernd auf der Fahrbahn mitläuft, sondern bei geringer Belastung des Fahrzeuges angehoben wird.

Im gehobenen Zustand drehen sich die Räder nicht mit, was mehrere Vorteile bringt:

Zu beachten ist jedoch, dass die Bremswirkung bei gehobener Liftachse geringer ist.

Ein typisches Einsatzgebiet für Liftachsen sind Lkw mit Wechselaufbauten, da zweiachsige Fahrzeuge hinsichtlich ihres Gesamtgewichtes auf maximal 18 t beschränkt sind, während dreiachsige Lkw 25 t schwer sein dürfen.

Üblicherweise senkt sich die Liftachse beim Überschreiten einer bestimmten Belastung der anderen Achse automatisch ab. Dazu sitzt die Liftachse an Luftfederbälgen, welche über Dreiwege-Bremsrelaisventile aufgepumpt oder entleert werden, um die Achse zu senken oder zu heben.

Sattelzug mit Nachlauf-Liftachse an der Zugmaschine

Liftachsen unterscheidet man in Vorlauf- und Nachlaufachsen. Üblicherweise werden Nachlaufachsen verwendet, d. h., sie sind der Antriebsachse nachgeordnet.

Siehe auch

Commons: Liftachsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Krone klar für Multitemp. In: frischelogistk.com. 19. September 2018, abgerufen am 10. September 2025.
  2. ↑ Auch hochgezogene Liftachsen zählen für die Maut. verkehrsrundschau.de, abgerufen am 10. September 2025.