| Panther-Lilie | ||||||||||||
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Panther-Lilie (Lilium pardalinum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lilium pardalinum | ||||||||||||
| Kellogg |
Die Panther-Lilie (Lilium pardalinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lilien (Lilium) in der amerikanischen Sektion.
Die Panther-Lilie erreicht eine Wuchshöhe zwischen 100 cm und 230 cm. Die Zwiebeln sind rundlich, sie bestehen aus gelblich-weißen Schuppen und bilden Rhizome aus.
Der Stängel ist glatt und gerade, die Blätter lanzettförmig, zwischen 4,9 und 26,5 cm lang und zwischen 0,3 cm und 5,6 cm breit. Sie sind nach unten gebogen in ein bis sechs Kränzen à 3 bis 19 Blättern um den Stängel angeordnet oder um ihn verteilt, die Blattränder papillös.
Die Pflanze blüht im August mit 10 bis 20 in einer Rispe nickender, nicht duftender Blüten. Die Blüten bestehen aus sechs rückwärts gerollten 3,5 bis 10,4 cm langen und 0,9 bis 2,2 cm breiten Blütenblättern (türkenbundform). Es sind drei Kron- und drei Kelchblätter, die sich aber sehr ähnlich sehen. Die Grundfarbe der Blüten ist leuchtend Gelb-Orange, zur Spitze hin in Rot übergehend mit braunen Punkten im gelben Bereich. Die Antheren und Pollen sind schokoladenbraun und die Filamente grünlich-weiß.
Die Samen reifen in ovalen 22 bis 57 mm großen Samenkapseln heran. Der Samen der Pantherlilie keimt verzögert-hypogäisch nach einem warm/kalt/warm Zyklus.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.
Diese Art ist in den USA in Kalifornien und Oregon endemisch.
Die Panther-Lilie wächst in Kolonien mit einem relativ kleinen spezifischen Lebensraum, oft in der Nähe von Flüssen.

Die Panther-Lilie wurde 1859 als Lilum pardalinum von Kellogg in Hesperian. San Francisco Band 3, Seite 300 erstbeschrieben. Neben der Nominatform Lilium pardalinum subsp. pardalinum existieren als Unterarten:
Keine echte Varietät ist:
Die Zwiebel der Panther-Lilie ist genießbar, sie ist stärkereich, und kann gekocht ähnlich wie die Kartoffel verwendet werden. Sie wurde vor allem von den Atsugewi, Karok und Yana in einem Erdofen gebacken und verzehrt.