Linienbaustelle

Bau einer Erdgaspipeline
Bau einer Fernwärmetransportleitung DN 400, Außendurchmesser rd. 700 mm, der EVN Wärme von Dürnrohr nach St. Pölten mit 31 km Trassenlänge
Der Ausgangspunkt der Wärmetransportleitung vom Kraftwerk Dürnrohr nach St. Pölten
Erdgashochdruckpipeline mit einem Außendurchmesser von 815 mm und 11 mm Wanddicke

Eine Linienbaustelle hat – anders als eine Punktbaustelle – eine große Längsausdehnung bei minimaler Querausdehnung. Dies ist bei der Erstellung von Netzen zur Ver- und Entsorgung der Fall (z. B. Stromnetz, Wasserversorgung, Kommunikation, Pipelines, Transport auf Straße oder Schiene).

Der Begriff Linienbaustelle (teilweise wird synonym auch von „Wander-“ oder „Streckenbaustelle“ gesprochen), ist in der einschlägigen Literatur eher selten zu finden; häufiger wird direkt auf ein zu erstellendes Bauwerk verwiesen (z. B. „Der Autobahnbau“, „Tunnelbau“ etc.).

Unterschiede Linienbaustelle – Punktbaustelle:

Arten des Liniendiagramms:

Diese Diagramme können heute auch mit spezieller Software erstellt werden.

Linienbaustellen sind vergleichbar mit Fertigungstypen (z. B. Fließfertigung, Taktfertigung) der stationären Industrie und werden auch mit den dort angewandten Methoden gesteuert.

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ Andreas Oberhammer: Die längste Fernwärmeleitung Österreichs. Bericht über die Planung, den Bau und die Qualitätssicherung. (Memento vom 9. April 2016 im Internet Archive) (PDF; 15,4 MB). Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen; März 2010; Stand 2. April 2010.

Siehe auch