
Die Linke Front der Künste (russisch Левый фронт искусств Lewy front iskusstw, abgekürzt LEF) war eine sowjetische Literaturzeitschrift, die 1923 von den Schriftstellern Wladimir Majakowski und Ossip Brik gegründet, 1925 als Nowy LEF wiedergegründet und endgültig 1928 unter dem Druck der zunehmend stalinistischen Tendenzen in der Kulturpolitik wiederaufgelöst wurde. Die Zeitschrift und die um sich die Zeitschrift versammelnde Gruppe verstand sich selbst als linker Flügel der sowjetischen Avantgarde und stand in Konkurrenz zu Strömungen wie dem Proletkult und Organisationen wie der RAPP.
Die Autoren sahen sich als Futuristen, die fiktionale Gattungen (wie den Roman) durch bestimmte, faktenbasierte Textsorten (wie der Reportage) ablösen wollten.
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