| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Lithiumchromat | ||||||||||||||||||
| Summenformel | Li2CrO4 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelbe geruchlose Kristalle | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 129,87 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
2,15 g·cm−3 (Dihydrat) | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
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| Löslichkeit |
gut in Wasser (48,6 g·l−1 bei 20 °C) | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Lithiumchromat ist das Lithiumsalz der Chromsäure. Es ist ein starkes Oxidationsmittel und wie alle Chromate toxisch und krebserregend.
Lithiumchromat kann aus Lithiumcarbonat und Chromsäure hergestellt werden.
Das Dihydrat kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem in der Raumgruppe P212121 (Raumgruppen-Nr. 19) mit den Gitterkonstanten a = 774,6 pm, b = 1201 pm und c = 550,9 pm sowie vier Formeleinheiten pro Elementarzelle.
Das Anhydrat kristallisiert in der Phenakit-Struktur trigonal in der Raumgruppe R3 (Raumgruppen-Nr. 148) mit den Gitterparametern a = 14,01 Å und c = 9,41 Å sowie 18 Formeleinheiten pro Elementarzelle.
Versetzt man Lithiumchromat mit Salpetersäure, so entsteht Lithiumdichromat.
Beim Glühen mit Lithiumoxid bildet sich Lithiumchromat(V) Li3CrO4.
Eine wässrige Lösung von Lithiumchromat wird als Korrosionsinhibitor sowie als Additiv in Batterien verwendet. Das Dihydrat wird daneben auch als Oxidationsmittel eingesetzt.