| Live in LA | ||||
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| Livealbum von Bobby Bradford, Mark Dresser, Glenn Ferris | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
8 | |||
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58:04 | ||||
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Besetzung |
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Bobby Bradford, Glenn Ferris, Mark Dresser | ||||
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Studio(s) |
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Live in LA ist ein Musikalbum von Bobby Bradford, Mark Dresser und Glenn Ferris. Die im September 2009 live in Los Angeles entstandenen Aufnahmen erschienen am 20. November 2011 auf Clean Feed Records.
Bobby Bradford (Kornett), Mark Dresser (Bass) und Glenn Ferris (Posaune) nahmen diese Aufnahme zwar 2009 in Los Angeles auf, spielten aber nicht vor Publikum, sondern im Wohnzimmer des Posaunisten Bruce Fowler. Daher sei der Albumtitel etwas irreführend, notierte Mike Shanley. Es war das erste Mal seit den späten 1970er-Jahren, als Bradford seine Blütezeit in Altadena erlebte und die drei Musiker sich dort zum ersten Mal begegneten, dass diese gleichgesinnten Musiker wieder zusammen spielten.
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Mark Dresser, Glenn Ferris und Bobby Bradford.
Die lange Trennung tue der Verbindng untereinander keinen Abbruch, und die Musik wirke absolut lebendig, lobt Mike Shanley in JazzTimes. Ferris, der unter anderem mit Frank Zappa und Harry James zusammengearbeitet hatte, würde unter seinen Kollegen hervorstechen. Seine Soli hätten einen herrlich rauen Klang, indem er die Töne mit einem Knurren begleite; in einigen Fällen klinge es fast so, als würde er beim Blasen der Posaune kratzen. Trotz dieser avantgardistischen Tendenzen würden zwei von Ferris' Kompositionen für die geradlinigeren Momente dieser Session sorgen. „Purge“ sei eine bluesige Klage (vom Geist her, wenn auch nicht von der Form her) mit viel kernigem Bogenspiel und einem intensiven Dialog mit Bradford. „In My Dream“ besteche durch seine klare, kraftvolle Melodie, getragen von Dressers markantem Bogenspiel.
Bradford, musikalischer Partner des 1991 verstorbenen Klarinettisten John Carter, spiele im Vergleich zu Ferris präzise, verleihe seinen Ideen aber einen passend rauen, ungeschliffenen Klang, so Shanley. Dresser bilde das solide Bindeglied zwischen den beiden; er würde für einen harmonischen Gesamteindruck sorgen, egal ob er nun das Thema mitspiele oder einen Vamp mit dem Bogen begleite. „Bamboo Shoots“, eines der beiden Stücke, die allen drei Musikern zugeschrieben werden, wirke eher wie ein durchdachtes Tongedicht als eine spontane Eingebung, was vor allem an Dressers Bogenspiel liege, das dem Stück Form verleihe. Insgesamt sei dieses Album ein Paradebeispiel dafür, wie man nahtlos an die vorherige musikalische Laufbahn anknüpft.