Logan February

Logan February (2020)

Logan February (* 1999 in Onitsha, Anambra) aus Nigeria ist für Lyrik und multidisziplinäre Sprachkunst bekannt und verbindet den Blickwinkel der queeren afrikanischen Diaspora mit psychospirituellen Motiven und Bezügen zur Yorùbá-Mythologie. Zu den veröffentlichten Bänden Februarys zählen In the Nude (2019), Mental Voodoo (2024) sowie Nude Imperative (2025).

Leben

Logan February wurde 1999 in Onitsha im nigerianischen Bundesstaat Anambra geboren. February studierte Psychologie an der University of Ibadan und kreatives Schreiben an der Purdue University. Im Jahr 2024 war February als Literature Fellow des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Berlin. 2025 war February Poet-in-Residence am Humboldt Forum im Berliner Schloss. February ist Cave-Canem-Fellow. 2020 erhielt February den Future Awards Africa Prize for Literature. February lebt in Berlin.

Wirken

Logan February veröffentlicht Gedichte in englischer Sprache. Das Werk umfasst die Gedichtbände In the Nude (Ouida Poetry, 2019), Mental Voodoo (Poesie Dekolonie/Engeler Verlage, 2024) und Nude Imperative (Spector Books, 2025). In the Nude befasst sich February mit Trauer, Religion und queeren und existenziellen Erfahrungen. Mental Voodoo ist eine zweisprachige Auswahl aus Februarys Gedichten, übersetzt und herausgegeben von Christian Filips und eröffnete die Reihe Poesie Dekolonie bei Engeler Verlage. Inhaltlich verbindet February in Performances und Texten eine Autoethnografie vor dem Hintergrund der queeren afrikanischen Diaspora, psychospirituelle Erotik und Bezüge zur Yorùbá-Mythologie. February führte die Redaktion der literarischen Zeitschrift Sycamore Review an und gab Queering the Nigerian Divine (ANMLY, 2023) heraus. Als Poet in Residence eröffnete February im Sommer 2025 das Musikfestival Durchlüften 2025 im Humboldt Forum mit einem Gedicht. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Objekte widersprechen des Humboldt Forums wird February sich im April 2026 anhand einer Yorùbá-Tür, die normalerweise im Depot des Ethnologischen Museums lagert, künstlerisch mit Fragen von Zugang und indigenen Wissen auseinandersetzen. Dafür hat February die Yorùbá-Tür im Depot des Museums gesichtet und eigens dafür Prosaposie verfasst, die bei Objekte widersprechen vorgetragen wird.

Commons: Logan February – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Logan February. Abgerufen am 1. November 2025.
  2. 1 2 Logan February’s ‘Resident Alien’ Mixtape – The Poetry Review. In: poetrysociety.org.uk. Abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
  3. 1 2 3 4 About Logan February. In: poets.org. Abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
  4. ↑ Logan February. In: literaturfestival.com. April 2024, abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
  5. ↑ Book Launch: Logan February “Mental Voodoo”. In: berliner-kuenstlerprogramm.de. 28. Februar 2024, abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
  6. 1 2 Durchlüften 2025 – International Open Air Music Festival. In: humboldtforum.org. 17. Juli 2025, abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
  7. ↑ TFAA 15 Prize In Literature Winner, Logan February Is The Youngest To Ever Win A Future Award. In: awards.thefutureafrica.com. Abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
  8. ↑ In the Nude – Logan February. In: ouidabooks.com. Abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
  9. ↑ Logan February: Mental Voodoo. In: engeler-verlage.com. Abgerufen am 1. November 2025.
  10. ↑ Logan February – Berliner Festspiele. In: berlinerfestspiele.de. Abgerufen am 1. November 2025.
  11. ↑ Where There is No Door - Objects talk back with Logan February. In: berlin.de. Abgerufen am 23. März 2026 (englisch).
  12. ↑ Dort wo keine Tür ist. In: humboldtforum.org. Abgerufen am 23. März 2026.
Personendaten
NAME February, Logan
KURZBESCHREIBUNG für Lyrik und multidisziplinäre Sprachkunst bekannt
GEBURTSDATUM 1999
GEBURTSORT Onitsha, Anambra