Heckenkirschen

Heckenkirschen

Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Kardenartige (Dipsacales)
Familie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)
Gattung: Heckenkirschen
Wissenschaftlicher Name
Lonicera
L.

Die Heckenkirschen bzw. Geißblätter (Lonicera) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die etwa 180 Arten sind auf der Nordhalbkugel weitverbreitet.

Als „Heckenkirschen“ werden vor allem die strauchig wachsenden Arten bezeichnet, bei denen die Blüten paarweise stehen. Die aus einem Blütenpaar hervorgehenden Beeren sind bei manchen Arten zu einer Doppelbeere verwachsen (diese Arten heißen auch Doppelbeere). Die Lianen (mit mehrblütigen Blütenständen) werden dagegen meist als „Geißblatt“, umgangssprachlich auch als Jelängerjelieber, bezeichnet.

Beschreibung

Lianenförmiger Wuchs
Strauchförmiger Wuchs

Erscheinungsbild, Knospen und Blätter

Lonicera-Arten sind immergrüne oder laubabwerfende, verholzende Pflanzen, die meist als Sträucher oder rechtswindende Lianen, selten als Bäume wachsen. Die Sprossachsen sind bei manchen Arten hohl. Die Winterknospen besitzen ein bis einige Paare gerundeter oder spitz vierkantiger Knospenschuppen, wobei die inneren manchmal weiterwachsend oder zurückgebogen sind. Manchmal ist die Endknospe reduziert und von zwei Seitenknospen ersetzt.

Die meist gegenständig oder selten wirtelig angeordneten Laubblätter sind gestielt oder ungestielt. Die Blattspreiten sind meist einfach mit ganzen oder selten gezähnten Blatträndern. Nebenblätter fehlen meist.

Blütenstände und Blüten

Oft stehen unter den Blütenständen ein oder zwei Paare kleiner oder laubblattartiger Hochblätter. Die seiten- oder endständigen, manchmal auf Blütenstandsschäften stehenden, schirmtraubigen Gesamtblütenstände bestehen aus gegenständigen, sitzenden, zymösen Teilblütenständen, die ein bis mehrere Blüten enthalten; manchmal ist der Blütenstand kopfförmig. Bei einigen Arten ist der Blütenstand auf ein Blütenpaar, selten auch eine oder drei Blüten reduziert – paarweise in den Blattachseln oder in endständigen kopfigen Blütenständen zusammen. Die Blüten stehen über einem Paar von äußeren und oft auch inneren Deckblättern, die, wenn vorhanden, meist frei, manchmal mehr oder weniger stark verwachsen sind und gelegentlich die Fruchtknoten umhüllen können.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und meist fünf-, selten vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die meist fünf, selten vier Kelchblätter sind röhrig oder becherförmig (oder ein Blütenbecher) verwachsen, manchmal gestutzt; manchmal befindet sich an ihrer Basis eine kragenähnliche Emergenz. Die Farben der Kronblätter reichen von weiß über weißlich bis gelb und von rötlich bis purpurrot, oft ändert sich die Farbe beim Verblühen. Die meist fünf, selten vier Kronblätter sind zu einer mehr oder weniger langen bis sehr langen, glockenförmigen bis trichterförmigen Kronröhre verwachsen. Die Krone endet mit mehr oder weniger regelmäßigen vier oder fünf Kronzipfeln oder zweilippig. Wenn die Krone zweilippig ist, dann ist die Oberlippe vierlappig. Nach der Entfaltung der Knospe ist die Kronröhre noch geschlossen und sieht dann keulenförmig aus. Der verdickte Teil spaltet sich dann in einen einzelnen, nach unten zeigenden Zipfel, welcher eine Unterlippe darstellt, und vier (bei vielen Arten weitgehend miteinander verwachsene) Zipfel, die nach oben zeigen. Die Kronröhre ist leicht bis stark gewölbt an der Unterseite zur Basis hin, selten ist ein Sporn vorhanden; dort befinden sich kompakte, sitzende Nektardrüsen, manchmal in fünf gleichmäßigen Linien; selten sind sie angeschwollen an der Basis des Griffels.

Es ist ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Meist zwei bis drei, selten bis zu fünf Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zwei- bis drei-, selten bis zu fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Wenn die Blüten paarweise zusammen stehen, dann können die Fruchtknoten teilweise oder vollständig verwachsen sein (Syngynium). Der lange und dünne, behaarte oder kahle Griffel endet in einer kopfigen Narbe.

Früchte und Samen

Die Beeren stehen einzeln oder als Doppelbeere in Paaren. Die bei Reife sich weiß, orange, rot, blau-schwarz bis schwarz färbenden oder grünen, manchmal bereiften Beeren enthalten ein bis viele Samen. Manchmal wachsen die Deckblätter bis zur Fruchtreife und umhüllen dann die Doppelbeere. Die glatten, narbigen oder granulösen Samen besitzen viel Endosperm und einen kleinen, geraden, gerundeten Embryo.

Illustration von 1885: Gartengeißblatt

Systematik und Etymologie

Die Gattung Lonicera wurde durch Carl von Linné 1753 in Species Plantarum aufgestellt. Als Lektotypus wurde Lonicera caprifolium L. 1913 durch N. L. Britton und A. Brown festgelegt. Homonyme sind Lonicera Boehm. in Definitiones Generum Plantarum ed. 3 Boehmer, 1760. 139, Lonicera Gaertn. in De Fructibus et Seminibus Plantarum ..., 1, 1788, S. 132, Lonicera Adans. in Familles des Plantes, 2, 1763, S. 157. Weitere Synonyme für Lonicera L. sind u. a.: Xylosteon Mill., Caprifolium Miller, Euchylia Dulac.

Die Gattung Lonicera gehört zur Tribus Caprifolieae innerhalb der Familie der Caprifoliaceae.

Der Gattungsname Lonicera ehrt den deutschen Mathematiker, Arzt und Botaniker Adam Lonitzer (1528–1586, latinisiert als Lonicerus). Während die Herkunft des deutschen Trivialnamens Heckenkirschen augenfällig ist, gibt es für die Bezeichnung Geißblätter unterschiedliche etymologische Erklärungsvarianten: Es ist bis heute nicht geklärt, ob bei der Namensgebung Ähnlichkeiten des Lianen-Wachstums mit kletternden Ziegen, der Blattform mit einem Ziegenfuß, das an Ziegenhörner erinnernde Aussehen der Blüten oder die Beliebtheit als Ziegen-Futterpflanze entscheidend waren.

Verbreitung

Die Gattung Lonicera ist auf der Nordhalbkugel weitverbreitet und kommt in Nordafrika, Eurasien und Nordamerika vor. Lonicera-Arten gedeihen hauptsächlich in den Gemäßigten Gebieten. In China sind etwa 57 Arten heimisch, davon 23 nur dort.

In Mitteleuropa sind die Sträucher Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena), Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea), Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra), Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) und die Lianen Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium) sowie Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) beheimatet.

Es gibt weltweit etwa 180 Arten; hier eine Auswahl:

Lonicera acuminata
Lonicera alpigena
Lonicera caerulea
Lonicera ciliosa
Lonicera etrusca
Lonicera gracilipes
Lonicera hildebrandiana
Lonicera implexa
L. ligustrina var. pileata
Lonicera maackii
Lonicera nigra
Lonicera periclymenum
Lonicera reticulata
Lonicera sempervirens
Lonicera splendida
Lonicera tatarica
Lonicera xylosteum

Ökologie

Kolibri an L. Sempervirens

Die verschiedenen Arten sind an Nachtfalter (speziell Schwärmer), Hummeln, Bienen, Wespen oder Schwebfliegen als Bestäuber angepasst (Entomophilie). Je nach Art und Standort spielen auch Kolibris oder andere Vögel als Bestäuber eine Rolle.

Viele Arten haben darüber hinaus auch einen sehr hohen ökologischen Wert als Raupenfutterpflanzen. Dieser Effekt ist naturgemäß am ausgeprägtesten in den natürlichen Verbreitungsgebieten der jeweiligen Art. Aber auch für verschiedene nicht-heimische Arten und Hybride (z. B. die Purpus-Heckenkirsche) wurde nachgewiesen, dass sie in Mitteleuropa von zahlreichen tag- und nachtaktiven Schmetterlingsarten (z. B. vom Kleinen Eisvogel (Limenitis camilla) oder dem Blauschwarzen Eisvogel (Limenitis reducta)) und Käfern (z. B. vom Geißblatt-Linienbock (Oberea pupillata)) als Raupenfutterpflanze angenommen worden sind. Die Beeren und der dichte Wuchs bieten zudem vielen Vogel- und kleinen Säugetier-Arten Nahrung, Nistplätze oder Deckung.

Nutzung

Gärtnerische Nutzung

Einige in Mitteleuropa heimische und nicht-heimische Arten, Hybride und Sorten werden als Zierpflanzen, Bodendecker, Sichtschutzgehölze oder Straßenbegleitgrün in Gärten, Parks und anderen Grünanlagen verwendet. Insbesondere die folgenden Arten und Hybride spielen im mitteleuropäischen Handel und GaLabau eine nennenswerte Rolle:

  • Immergrünes Geißblatt (Lonicera acuminata Wall./Syn.: Lonicera henryi Hemsl.): Immergrüne Liane; möglicherweise auch in Mitteleuropa invasiv.
  • Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena L.): heimischer Wildstrauch.
  • Rote Geißschlinge (Lonicera x brownii (Regel) Carrière): Eine Kreuzung aus L. hirsuta und L. sempervirens; gelb bis rot blühende Sorten erhältlich.
  • Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium L.): heimische Schlingpflanze.
  • Lonicera ciliosa (Pursh) Poir. ex DC.: Orangeblühende Liane aus dem westlichen Nordamerika.
  • Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea L.): Die einzige Heckenkirschenart mit essbaren Beeren; marktrelevant sind fast ausschließlich ihre Zuchtsorten.
  • Winter-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima Lindl. & Paxton): Annähernd zeitgleich mit Forsythien weißblühender Zierstrauch aus China.
    • Purpus-Heckenkirsche (Lonicera × purpusii Rehder): Gärtnerisch vorteilhaftere und marktrelevantere, zufällig entstandene Kreuzung zwischen der Art und einer ihrer Unterarten.
  • Lonicera × heckrottii Osborn: Schwach windender Schlingstrauch; Kreuzung aus L. caprifolium × L. etrusca × L. sempervirens
  • Kalifornische Heckenkirsche (Lonicera involucrata (Richardson) Banks ex Spreng.): Anspruchsloser Zierstrauch mit wochenlanger Blüten- und Fruchtbildung.
  • Turkestan-Heckenkirsche (Lonicera korolkowii Stapf): Aus dem zentralen Asien stammender Zierstrauch mit zart-rosa Blüten und leuchtend roten bis orangen Beeren.
  • Immergrüne Kriech-Heckenkirsche (Lonicera ligustrina var. pileata (Oliv.) Franchet, Syn.: Lonicera pileata Oliv.): Immergrüner Bodendecker oder Kleinstrauch mit violetten Beeren.
  • Heckenmyrte (Lonicera ligustrina var. yunnanensis (Franch.) P.S.Hsu & H.J.Wang, Syn.: Lonicera nitida E.H.Wilson): Immergrüner Klein- bis Normalstrauch; häufig als bodendeckendes Abstandsgrün eingesetzt.
  • Filzige Heckenkirsche (Lonicera morrowii A.Gray): Zierstrauch mit weißen und beim Verblühen gelb verfärbenden Blüten; möglicherweise auch in Mitteleuropa invasiv.
  • Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra L.): heimischer Wildstrauch.
  • Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum L.): heimische Schlingpflanze.
  • Tataren-Heckenkirsche (Lonicera tatarica L.): Zierstrauch mit hell-rosafarben bis dunkelroten Blüten; möglicherweise auch in Mitteleuropa invasiv.
  • Goldgeißblatt (Lonicera × tellmanniana Magyar ex H.L.Späth): Üppig gelborange blühende Kletterpflanze; Kreuzung aus L. sempervirens und L. tragophylla.
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum L.): heimischer Wildstrauch.

Invasivität

Heckenkirschen bilden in der Regel Beeren aus, die als Nahrung bei vielen Vogelarten und kleinen Säugetieren sehr begehrt sind. Sie können sich damit relativ schnell und weiträumig ornithochor ausbreiten. Einige eingeführte Arten und Hybride gelten daher außerhalb ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete – abhängig von verschiedenen Umgebungsfaktoren – als invasive Problemarten, die die heimische Vegetation bedrängen und verändern können.

Beispielsweise gelten in vielen US-Bundesstaaten insbesondere das Japanische Geißblatt (Lonicera japonica), die Tataren-Heckenkirsche (Lonicera tatarica), die Schirm-Heckenkirsche (Lonicera maackii), die Filzige Heckenkirsche (Lonicera morrowii), Henrys Heckenkirsche (Lonicera henryi) und die Kreuzung aus Filziger und Tatarischer Heckenkirsche (Lonicera × bella) als hochinvasive Arten, die strengen Handelsbeschränkungen unterliegen und in der Landschaft bekämpft werden.

Im mitteleuropäischen Raum zeigen diese Arten ebenfalls ein invasives, jedoch weniger aggressives Verhalten. Beispielsweise steht im Münchner Stadtgebiet eine Population von Lonicera morrowii unter Beobachtung. In der NaturaDB-Datenbank sind das Japanische Geißblatt, die Tatarische Heckenkirsche und Henrys Heckenkirsche als invasive Neophyten klassifiziert. In der Schweiz unterliegen das Japanische Geißblatt und Henrys Heckenkirsche nach der Freisetzungsverordnung des Bundesamtes für Umwelt einem Inverkehrbringungsverbot. Auch in Ländern und Regionen ohne entsprechende Verbote ist es angeraten, vorhandene Bestände dieser Arten zu entfernen und keine neuen anzulegen.

Medizinische Nutzung

Die Heckenkirschen wurden in ihren Verbreitungsgebieten höchstwahrscheinlich schon in vorgeschichtlicher Zeit in der regionalen traditionellen Volksmedizin genutzt. In der Antike wurden ihr eine Vielzahl von Heilwirkungen zugeschrieben; als früheste schriftliche Nachweise gelten die Schriften von Plinius dem Älteren und Pedanios Dioskurides (1. Jahrhundert n. Chr.), in denen „περικλύμενον“ als Heilpflanze beschrieben wird. Die getrockneten und zerstoßenen Samen helfen demnach bei Erkrankungen der Milz, ein Blättersud wirke harntreibend, befreie die Atemwege und erleichtere die Entbindung, lasse Männer jedoch unfruchtbar werden. Der Mediziner und Botaniker Leonhart Fuchs beschrieb 1543 ebenfalls die entwässernde und reinigende Wirkung von Geißblättern.

In der Traditionellen chinesischen Medizin gehört das Japanische Geißblatt Lonicera japonica heute zu den am häufigsten verwendeten traditionellen chinesischen Heilkräutern und Nahrungsergänzungsmitteln. In einer Metastudie aus dem Jahr 2021 sind die wesentlichen Forschungsergebnisse zu ihrer Wirksamkeit gegen Fieber, Halsschmerzen, Grippe, Husten und Arthritis sowie gewöhnliche Lungenentzündung, COPD und COVID-19 zusammengetragen worden. Für die Blütenknospen oder Jungblüten der Art enthält das amtliche Europäische Arzneibuch unter der Bezeichnung Lonicerae japonicae flos eine Monografie.

Die Blaue Heckenkirsche wird in Nordrussland, China und Japan zur Behandlung von Bluthochdruck, bakteriellen Infektionen und Magen-Darm-Erkrankungen verwendet. Die Durchscheinende Heckenkirsche Lonicera quinquelocularis wird wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung verwendet. In der Türkei wird die Etruskische Heckenkirsche wegen ihrer harntreibenden Wirkung verwendet, während das Gartengeißblatt als Abführmittel und Brechmittel eingesetzt wird. Beispielsweise von der Kalifornischen Heckenkirsche ist u. a. eine medizinische Verwendung durch nordamerikanische Ureinwohner belegt.

Nutzung als Lebensmittel

Blaue Heckenkirsche

Die Früchte von Heckenkirschen sind bis auf eine einzige Ausnahme für den Menschen ungenießbar oder sogar giftig. Ausschließlich die Blaue Heckenkirsche (auch Maibeere, Kamtschatka- oder Haskap-Beere) produziert essbare Früchte, wobei allerdings die Beeren ihrer europäischen Wildformen/Varietäten geschmacklich nicht überzeugen. Es gibt heute aber im lokalen Handel und über den Internet-Versand eine Vielzahl wohlschmeckender Sorten insbesondere aus kanadischen oder russischen Züchtungen, deren Geschmack als Mischungen aus Blaubeere, Brombeere und Himbeere und Nuancen anderer Beerensorten beschrieben wird. Die Sträucher lassen sich unkompliziert im Hobbygarten anbauen und bieten mit ihrer frühen Blüte Ende März/Anfang April frühe Insektennahrung, insbesondere für Hummeln. Die Beeren werden im Mai/Juni reif, vereinzelt sind Haskap-Beeren auch bereits als Frischobst im Handel erhältlich.

Geißblätter in Literatur und Kunst

Geißblätter wurden wohl zuerst in der medizinischen und naturkundlichen Literatur beschrieben. Spätestens seit dem Hochmittelalter waren die Pflanzen ein Motiv in der höfischen Dichtung. Das Motiv der sich windenden Pflanze als Bild für die Untrennbarkeit eines Liebespaares findet sich zuerst in der mittelalterlichen Versdichtung. Die als „Jelängerjelieber“ bezeichneten Pflanzen stehen seit dem Mittelalter für lang anhaltenden Genuss, für Dauer und Beständigkeit.

Detaillierter Artikel → Gudrun Raatschen: Geißblatt. In: RDK Labor. Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 2014;.

Quellen

Literatur

  • Qiner Yang, Sven Landrein, Joanna Osborne, Renata Borosova: Caprifoliaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 23: Acoraceae through Cyperaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2010, ISBN 978-1-93072399-3, Lonicera, S. 620–640 (englisch, online). (Abschnitte Beschreibung, Systematik und Verbreitung)
  • Rubina Akhtar Rafiq: Flora of Pakistan 174: Caprifoliaceae. Department of Botany, University of Karachi, Karachi 1986, S. 11–32 Lonicera bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  • Hermann Meusel, Rudolf Schubert (Hrsg.): Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD. Begründet von Werner Rothmaler. 7. („1.“) stark bearbeitete und ergänzte Auflage. Band 2: Gefäßpflanzen, Volk und Wissen, Berlin 1972.
  • Kazimierz Browicz: Lonicera L. In: T. G. Tutin, V. H. Heywood, N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 4: Plantaginaceae to Compositae (and Rubiaceae). Cambridge University Press, Cambridge 1976, ISBN 0-521-08717-1, S. 46–48 (englisch).
  • Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 5., aktualisierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8186-0016-7, S. 384–397.
  • Marilena Idžojtić: Dendrology. Academic Press, 2019, ISBN 978-0-12-819644-1, S. 382–392.

Einzelnachweise

  1. ↑ Carl von Linné: Species Plantarum. Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 173 (Digitalisat).
  2. ↑ Nathaniel Lord Britton, Addison Brown: An illustrated flora of the northern United States, Canada and the British possessions: from Newfoundland to the parallel of the southern boundary of Virginia, and from the Atlantic Ocean westward to the 102d meridian. 2. Auflage, Band 3, C. Scribner’s sons, New York 1913, S. 277. Digitalisat
  3. ↑ Lonicera L. In: Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens (Kew), abgerufen am 31. Dezember 2025 (englisch).
  4. ↑ Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018.
  5. 1 2 Gudrun Raatschen: Geißblatt. In: RDK Labor. Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 2014, abgerufen am 25. Dezember 2025.
  6. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 Qiner Yang, Sven Landrein, Joanna Osborne, Renata Borosova: Caprifoliaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 23: Acoraceae through Cyperaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2010, ISBN 978-1-93072399-3, Lonicera, S. 620–640 (englisch, textgleich online wie gedrucktes Werk).
  7. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 E. von Raab-Straube (2017+): Caprifoliaceae. Datenblatt Lonicera In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  8. ↑ Lonicera bracteolaris Boiss. & Buhse. In: Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens (Kew), abgerufen am 28. Dezember 2025 (englisch).
  9. ↑ Lonicera buschiorum Pojark. In: Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens (Kew), abgerufen am 28. Dezember 2025 (englisch).
  10. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Lonicera im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  11. 1 2 Deutscher Name nach Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 376–393.
  12. ↑ Lonicera korolkowii // Turkestan-Heckenkirsche. In: galasearch - Die Pflanzendatenbank der Gartenarchitektur. galasearch GbR, abgerufen am 27. Dezember 2025.
  13. ↑ Lonicera morrowii // Morrows Heckenkirsche. In: galasearch - Die Pflanzendatenbank der Gartenarchitektur. galasearch GbR, abgerufen am 27. Dezember 2025.
  14. ↑ T. Ruíz Téllez, Juan Antonio Devesa: Lonicera. In: Santiago Castroviejo, Juan Antonio Devesa, Raul Gonzalo, Alberto Herrero (Hrsg.): Flora Ibérica. Plantas Vasculares de la Península Ibérica e Islas Baleares. Vol. XV. Rubiaceae – Dipsacaceae. Real Jardín Botánico, CSIC, Madrid 2007, ISBN 978-84-00-08567-4, S. 168–190 (floraiberica.es [PDF]).
  15. ↑ Lonicera pilosa (Kunth) Steud. In: Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens (Kew), abgerufen am 1. Januar 2026 (englisch).
  16. ↑ Lonicera quinquelocularis Hardw. In: Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens (Kew), abgerufen am 29. Dezember 2025 (englisch).
  17. ↑ Lonicera reticulata Raf. In: Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens (Kew), abgerufen am 1. Januar 2026 (englisch).
  18. 1 2 3 Heckenkirschen - alle Arten und Sorten. In: NaturaDB. Maseto GmbH, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  19. ↑ Pflanzen – Verwalten Sie ihre Pflanzen. In: galasearch – Die Pflanzendatenbank der Gartenarchitektur. galasearch GbR, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  20. ↑ Lonicera x heckrottii. In: North Carolina Plant Toolbox. North Carolina State University, abgerufen am 30. Dezember 2025.
  21. ↑ Art Gover, David R. Jackson, Sarah Wurzbacher, Skylure Templeton: Shrub Honeysuckles. Pennsylvania State University, 11. September 2025, abgerufen am 28. Dezember 2025 (englisch).
  22. ↑ W. Bernhard Dickoré: Lonicera morrowii A. Gray verwildert in München. Bayerische Botanische Gesellschaft, 2013, abgerufen am 28. Dezember 2025.
  23. ↑ Invasive Neophyten: Verbotene Pflanzen. JardinSuisse, Unternehmerverband Gärtner Schweiz, abgerufen am 28. Dezember 2025.
  24. ↑ Hui Zhao, Sha Zeng, Li Chen, Qiang Sun, Maolun Liu, Han Yang, Shan Ren, Tianqi Ming, Xianli Meng, Haibo Xu: Updated pharmacological effects of Lonicerae japonicae flos, with a focus on its potential efficacy on coronavirus disease–2019 (COVID-19). In: Current Opinion in Pharmacology. Band 60. Elsevier, 10. August 2021, S. 200–207, doi:10.1016/j.coph.2021.07.019 (englisch).
  25. ↑ Dorothea Kubitzek: Japanisches Geißblatt. In: heilpflanzen-atlas. 18. November 2025, abgerufen am 25. Dezember 2025.
  26. ↑ Lonicera quinquelocularis Hardwicke. In: Trees and Shrubs Online. The International Dendrology Society, abgerufen am 29. Dezember 2025 (englisch).
  27. ↑ Derya Çiçek Polat, Muhammed Mesud Hürkul: Evaluation of Lonicera etrusca var. etrusca Santi (Caprifoliaceae) Stem and Leaf in Terms of Anatomical Structures and Some Phenolic Compounds. In: Turkish Journal of Pharmaceutical Sciences. Band 19, Nr. 6, 2022, S. 636–641, doi:10.4274/tjps.galenos.2021.71636 (englisch).
  28. ↑ Überblick Kamtschatkabeeren. Deaflora Aromagärtnerei, abgerufen am 29. Dezember 2025.
  29. ↑ Gimolost. Sergej Martinov, abgerufen am 29. Dezember 2025.
  30. ↑ Haskap – alte Beere neu entdeckt. Industrieverband Agrar, 6. August 2020, abgerufen am 29. Dezember 2025.
Commons: Heckenkirschen (Lonicera) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien