Lorenzo Pompa (* 1962 in Krefeld, aufgewachsen in Rom/Italien) ist ein deutscher Künstler. Seine Hauptmedien sind die Bildhauerei und die Malerei.
Lorenzo Pompa ist Sohn des italienischen Künstlers Gaetano Pompa und der deutschen Fotografin Dorothee Leendertz Pompa. Er wuchs als ältestes Kind von fünf in Rom auf. Sein Abitur machte er an der dortigen Deutschen Schule Rom. Von 1984 bis 1986 studierte er Innenarchitektur in Rom (Diplom) und von 1994 bis 1996 Architektur an der FH Düsseldorf. Dieses Studium brach er ab zugunsten eines Bildhauereistudiums an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort lernte er anfänglich bei Christian Maegert und wechselte später zu Georg Herold, bei dem er 2003 seinen Abschluss als Meisterschüler erhielt.
Pompa lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Pompas Werk setzt sich aus der Kombination verschiedener Medien (Skulptur, Malerei, Performance) zusammen. In seinen Arbeiten verwendet er eine Vielzahl von Materialien (Öl, Acryl, Holz, Aluminium, Lebensmitteln wie Gurke und Salz, Keramik etc.).
Seine Ausstellungen haben einen stark installativen Raumbezug. Pompas Hauptthema ist der Mensch, seine Gesten, Gebärden und Masken.
Pompa arbeitet gerne interdisziplinär und ist u. a. mit dem kanadischen Komponisten Marc Sabat bei den Donaueschinger Musiktagen und in der Villa Massimo in Rom aufgetreten.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pompa, Lorenzo |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Künstler |
| GEBURTSDATUM | 1962 |
| GEBURTSORT | Krefeld |