| Lotwurzen | ||||||||||||
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Sand-Lotwurz (Onosma arenaria subsp. arenaria) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Onosma | ||||||||||||
| L. |
Die Lotwurzen (Onosma) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sie finden sich in Europa wie in Asien.
Lotwurz-Arten sind ein-, zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, die borstig behaart sind. Die Laubblätter stehen wechselständig.
Die Blüten stehen in endständigen, meist verzweigten, mit Tragblättern versehenen zymösen Blütenständen.
Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen und der Kelch vergrößert sich oftmals nach der Anthese. Die Krone ist gelb gefärbt, weißlich oder purpurlich, röhrenförmig bis röhrenförmig-glockenförmig und mit fünf kurzen, abstehenden oder umgeschlagenen Zipfeln besetzt. Im Inneren der Krone sind keine Schuppen vorhanden, nahe der Basis befindet sich jedoch ein Annulus. Die Staubblätter sind in die Krone eingeschlossen oder ragen aus ihr heraus. Die Staubfäden setzen in etwa halber Höhe der Krone an. Die Staubbeutel sind am Grund pfeilförmig und an der Spitze meist mit einem hervorstehenden Konnektiv versehen. Der Griffel ragt aus der Krone heraus, die Narbe ist kopfig bis zweispaltig.
Die Klausenfrucht zerfällt in vier Teilfrüchte, von denen meist ein Teil verkümmert. Die Klausen sind eiförmig oder dreieckig, spitz oder geschnäbelt, aufrecht, glatt oder warzig und besitzen einen dreieckigen, flachen Grund.




Die Gattung Onosma wurde 1762 durch Carl von Linné in Species Plantarum 2, Auflage, Tomus I, S. 196 aufgestellt.
In Europa kommen folgende Lotwurz-Arten vor:
Einige asiatische Arten sind: