Louis Hartz

Louis Hartz (* 8. April 1919 in Youngstown, Ohio; † 20. Januar 1986 in Istanbul) war ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler, Historiker und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Lous Hartz studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Harvard University und schloss hier sein Studium im Jahre 1940 ab. Nach einer längeren Reise setzte er 1942 seine Studien fort und promovierte 1946 an der Harvard University zum Ph.D. Fortan arbeitete er an dieser Universität als Hochschullehrer und erhielt hier 1956 eine ordentliche Professur. 1957 wurde Hartz in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Als Hochschullehrer wirkte er bis 1974; krankheitshalber legte er seine Aufgaben an der Universität nieder. In den folgenden Jahren war er viel auf Reisen im Ausland unterwegs und starb Anfang 1986 in der Türkei.

Hartz beschäftigte sich vor allem mit der Geschichte der politischen Theorie, insbesondere mit dem Liberalismus. Er wurde besonders bekannt durch sein Buch The liberal tradition in America, das bis 1991 mehrfach in neuen Auflagen erschien. Das Buch erhielt mehrere Auszeichnungen.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Alle biografischen Daten in: Benjamin R. Barber: Hartz, Louis. In: https://www.encyclopedia.com/social-sciences/applied-and-social-sciences-magazines/hartz-louis (abgerufen am 9. April 2025); David Margolick: Louis Hartz of Harvard dies. Ex-Professor of Government. In: New York Times vom 24. Januar 1986 (abgerufen am 9. April 2025).
  2. ↑ Book of Members 1780–present, Chapter H. (PDF; 1,3 MB) In: amacad.org. American Academy of Arts and Sciences, abgerufen am 11. April 2025 (englisch).