Louis Poupon (* 23. Januar 1907 in Pruntrut; † 28. Februar 1970) war ein Schweizer Maler aus dem Kanton Jura. Er schuf mehrere hundert Gemälde mit Landschaften und Gebäuden der Ajoie und der Franches-Montagnes.
Poupon wurde als Sohn des Primarschulinspektors Eugène Poupon in Pruntrut geboren; sein Heimatort war Charmoille. Er wuchs in Pruntrut auf und besuchte dort die Primarschule, die Kantonsschule und das Lehrerseminar, das er im April 1928 mit dem Lehrerpatent abschloss. Anschliessend unterrichtete er als Primarlehrer in Pruntrut und widmete seine freie Zeit dem Zeichnen und Malen.
Er bildete sich weiter und arbeitete unter anderem mit dem Maler Léon Prêtre (1860–1936) zusammen. Ab 1929 übte er sich in der Technik des Pointillismus, die er für seine Landschaftsbilder aus der Ajoie anwandte. Den Sommer 1930 verbrachte er an der Académie Julian in Paris; im Jahr darauf unternahm er zwei Studienreisen nach Italien.
Poupon gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Société des peintres et sculpteurs jurassiens (SPSJ).
Poupon malte mehrere hundert Landschafts- und Gebäudebilder aus der Ajoie und der Franches-Montagnes sowie einzelne Ansichten aus Italien. Von ihm stammt ausserdem das Titelblatt der Fastnachtszeitung Le rai-tiai-tiai. Dalbert Perronne hielt ihn beim Malen an der Staffelei nahe dem Fontaine du Cygne in Pruntrut bildlich fest.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Poupon, Louis |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Maler |
| GEBURTSDATUM | 23. Januar 1907 |
| GEBURTSORT | Pruntrut |
| STERBEDATUM | 28. Februar 1970 |