Louise Lafendel

(1930)

Louise Lafendel (* 12. Mai 1872 in Caen (Departement Calvados); † 14. März 1971 in Genf; heimatberechtigt in ebenda) war eine Schweizer Pädagogin aus dem Kanton Genf.

Leben

Die Gräber von Lafendel (rechts) und Audemars.

Louise Lafendel war eine Tochter von Marc Louis Lafendel und Aimée Virginie Victorine Marie. Ab 1896 arbeitete Lafendel als Lehrerin im Kindergarten von Malagnou (Les Eaux-Vives, heute Gemeinde Genf). In diesem wurden Kleinkinderzieherinnen nach den Grundsätzen Friedrich Fröbels ausgebildet. Auf Initiative von Édouard Claparède gründete sie 1913 mit Mina Audemars das Maison des petits des Rousseau-Instituts. 1915 beteiligte sie sich an der Leitung dieser Versuchsschule. Lafendel verfügte über eine umfassende pädagogische Bildung und machte sich als Pionierin der aktiven Schule einen Namen.

Sie wurde auf dem Cimetière des Rois, der als Genfer Pantheon gilt, in einem Grab neben ihrer langjährigen Kollegin und gute Freundin Mina Audemars bestattet, die nur drei Tage vor ihr verstorben war.

Werke (Auswahl)

Archive

Literatur

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Personendaten
NAME Lafendel, Louise
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Pädagogin
GEBURTSDATUM 12. Mai 1872
GEBURTSORT Caen
STERBEDATUM 14. März 1971
STERBEORT Genf