
Lubaina Himid (geboren 1954 im Protektorat Sansibar) ist eine britische Malerin, Installationskünstlerin und Hochschullehrerin.
Himid zog als Kleinkind mit ihrer Mutter nach Großbritannien. Sie studierte Bühnenbild am Wimbledon College of Art (B.A. 1976). Am Royal College of Art erhielt sie 1984 einen Master of Arts.
Himid engagiert sich seit den 1980er Jahren im Rahmen des Black Art movement. Sie lehrt an der University of Central Lancashire. 2017 erhielt sie den Turner Prize, 2023 den Maria-Lassnig-Preis.
Die Kunsthistorikerin Hana Leaper zieht zwischen Himids Werk „Swallow Hard: The Lancaster Dinner Service“ aus dem Jahr 2007, das anhand von Tafelgeschirr die Beteiligung am Sklavenhandel zu untersucht Parallelen zu dem Tafelservice berühmter Frauen von Vanessa Bell und Duncan Grant von 1934.
Oft seien es kunsthandwerkliche Arbeiten, die auf die verschüttete Geschichte der Ungleichheit und der geringe Repräsentation von Frauen und Minderheitengruppen aufmerksam machen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Himid, Lubaina |
| KURZBESCHREIBUNG | britische Malerin, Installationskünstlerin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 1954 |
| GEBURTSORT | Sansibar |