Lucy Clifford

Lucy Clifford, 1926

Lucy Clifford (* 2. August 1846 in London; † 21. April 1929 ebenda) war eine britische Schriftstellerin.

Leben

Clifford war die Tochter des ehemaligen Kolonialbeamten John Lane aus Bridgetown (Barbados). Ihre Schulzeit absolvierte sie in London und führte anschließend ihrem Vater den Haushalt.

Im Sommer 1874 machte sie die Bekanntschaft des Mathematikers William Kingdon Clifford. Sie heiratete ihn 1875 und hatte mit ihm zwei Töchter. In ihrer Wohnung (London) etablierte sich bald schon ein literarischer Zirkel, der sich regelmäßig sonntags traf. Gäste waren u. a. Schriftsteller wie George Eliot, Henry James, Leslie Stephen und Robert Louis Stevenson, aber auch Naturwissenschaftler wie Thomas Henry Huxley, James Clerk Maxwell und John Tyndall.

Ihr Ehemann erlitt, wahrscheinlich bedingt durch Überarbeitung, einen Burn-out und wollte sich durch einen längeren Urlaub in Algerien und Spanien erholen. Da keine wesentliche Besserung eintrat, kehrte er nach London zurück und erlitt bereits nach kurzer Zeit einen Rückfall. Zusammen mit seiner Ehefrau und dem Maler John Collier reiste er Anfang 1879 nach Funchal (Madeira), wo er am 3. März desselben Jahres starb.

Mit Unterstützung ihres Freundeskreises begann Clifford nach ihrer Rückkehr zu schreiben. Bald schon erlebte sie nicht nur ihren literarischen Durchbruch, auch wirtschaftlich waren ihre Veröffentlichungen erfolgreich.

1929 starb Clifford in London und fand ihre letzte Ruhestätte auf dem Highgate Cemetery (Camden) neben ihrem Ehemann.

Werke (Auswahl)

Erzählungen
Romane
Theaterstücke

Verfilmungen

Literatur

Commons: Lucy Clifford – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Clifford, Lucy
ALTERNATIVNAMEN Lane, Lucy
KURZBESCHREIBUNG britische Schriftstellerin
GEBURTSDATUM 2. August 1846
GEBURTSORT London
STERBEDATUM 21. April 1929
STERBEORT London