
Ludwig Beckmann (auch: Ludwig Konrad Beckmann und Conrad Ludwig Beckmann; * 21. Februar 1822 in Hannover; † 8. Januar 1902 in Lohausen bei Düsseldorf) war ein deutscher Maler.
Beckmann war der Sohn eines Wagenfabrikanten und erlernte zunächst auf Wunsch seiner Eltern den Beruf des Wagenbauers. In der Folge verfasste er die Bücher Über die Bedeutung des Wagens in der Kulturgeschichte und das Theoretisch-practisches Handbuch für Wagenbauer, das in mehreren Auflagen erschien. Sein Interesse an der Jagd führte dazu, dass er sich dem Studium des Tierlebens und der Tiermalerei widmete. Zugleich machte er anatomische und zoologische Studien und fertigte Illustrationen für literarische Werke.
Er ließ sich in Düsseldorf nieder, wo er vorzugsweise im Auftrag englischer Kunstfreunde eine Reihe tüchtiger Ölbilder, unter denen gelungene Eber- und Bärenjagden, geschaffen hat. Er schuf Holzschnitte für illustrierte Zeitungen und Zeitschriften, wie Die Gartenlaube, zu denen er gelegentlich den Text selbst verfasste. Auch lieferte er zahlreiche Illustrationen für Bücher wie Brehms Tierleben. Beckmann veröffentlichte als Schriftsteller Reinke Fuchs (Düsseldorf 1856) sowie unter dem Pseudonym Revierförster Holster Jagdhumoresken (z. B. Idiotismus venatorius, Düsseldorf 1858).
„Als Kynologe war Beckmann eine Autorität ersten Ranges.“ Sein Hauptinteresse galt (wie das von Jean Bungartz) dabei den englischen Rassen, während Richard Strebel in seinen Werken den deutschen Rassen mehr Gewicht verlieh. Beckmanns kynologisches Hauptwerk ist die zweibändige Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, die 1894/1895 erschien.

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beckmann, Ludwig |
| ALTERNATIVNAMEN | Beckmann, Ludwig Konrad (vollständiger Name); Beckmann, Conrad Ludwig (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 21. Februar 1822 |
| GEBURTSORT | Hannover |
| STERBEDATUM | 8. Januar 1902 |
| STERBEORT | Lohausen bei Düsseldorf |