
Ludwig Barth-Uchatzy (auch abkürzend Ludwig Barth; * 7. Juni 1898 in Bruchsal; † 25. Oktober 1983 in Karlsruhe) war ein deutscher Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator.
Er studierte an der Karlsruher Akademie bei Walter Georgi und Walter Conz. Er gehörte zur Realistengruppe und verschrieb sich während des Nationalsozialismus einem idealisierenden Weltbild, das sein Genre bestimmte. Er war Mitglied im Verein für Original-Radierung München und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands.
Barth war persönlich befreundet mit dem Verleger Rolf Kellner, für dessen Verlagspublikationen, darunter auch Ansichtskarten, er verschiedene Bildvorlagen schuf. Er illustrierte vor allem Schul- und Kinderbücher, wie zum Beispiel eine 1925 erschienene Neuauflage von Johanna Spyris Gritlis Kinder oder das von 1931 bis 1935 in Lahr (Baden) erschienene Volksliederbuch für die deutsche Jugend. Außerdem schuf er zahlreiche Wandbilder, überwiegend zu religiösen Themen, sowie Entwürfe zu Kirchenfenstern.
| Personendaten | |
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| NAME | Barth, Ludwig |
| ALTERNATIVNAMEN | Barth-Uchatzy, Ludwig (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator |
| GEBURTSDATUM | 7. Juni 1898 |
| GEBURTSORT | Bruchsal |
| STERBEDATUM | 25. Oktober 1983 |
| STERBEORT | Karlsruhe |