
Heinrich Ludwig Debo (* 16. Dezember 1818 in Hildesheim; † 7. Januar 1905 in Hannover) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer in Hannover.
Ludwig Debo, Sohn eines Maurermeisters, studierte von 1838 bis 1840 bei Ernst Ebeling an der Polytechnischen Schule Hannover. Am 1. Mai 1843 wurde er Baukondukteur (Bauleiter) bei der hannoverschen Eisenbahnverwaltung und 1851 bis 1866 Vorstand des technischen Büros der Generaldirektion der Eisenbahnen und Telegraphen in Hannover. Als Nachfolger seines Lehrers Ebeling wurde er 1851 zusätzlich Lehrer der Baukunst, seit 1863 der Baukonstruktion und Baumaterialien sowie Entwerfen von Gebäuden, seit 1876 auch der Einrichtung der Gebäude, landwirtschaftliche Baukunst sowie Bauanschläge und Bauführung an der Polytechnischen Schule in Hannover. 1878 wurde ihm der Titel Professor verliehen. Zum 1. Oktober 1892 trat er im Range eines Geheimen Regierungsrats in den Ruhestand.
Sein Assistent Wilhelm Lüer trat im Oktober 1869 seine Nachfolge als Dozent für Baukunst und Ornamentik an.
Debo war ein Freund und Kollege von Conrad Wilhelm Hase und förderte den Backstein-Industriebau in Hannover. Er war Mitbegründer des Architekten- und Ingenieur-Vereins Hannover und Ehrenmitglied der Bauhütte zum weißen Blatt.

Ludwig Debo war verheiratet mit Lina geb. Schütz, beider Sohn Richard (1859–1915) war Patenkind von Conrad Wilhelm Hase und wurde später ebenfalls Architekt. Die Tochter Marie Louise Elisabeth Debo heiratete den Juristen Christian Oppermann.
| Personendaten | |
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| NAME | Debo, Ludwig |
| ALTERNATIVNAMEN | Debo, Heinrich Ludwig |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 16. Dezember 1818 |
| GEBURTSORT | Hildesheim |
| STERBEDATUM | 7. Januar 1905 |
| STERBEORT | Hannover |