Ludwig Fuld (* 22. Dezember 1859 in Mainz; † 7. September 1935 in Nizza) war ein deutscher Jurist.
Fuld studierte ab 1877 Rechtswissenschaften in Berlin, Heidelberg und Gießen, wo er 1880 die juristische Fakultätsprüfung ablegte und promoviert wurde. Nach dem Referendariat am Landgericht Mainz war er 1884 erst am Amtsgericht Bingen, dann wieder am Landgericht Mainz und später am Oberlandesgericht Darmstadt tätig. In dieser Zeit verfasste er auch antisemitische Schriften. Nachdem ein Wechsel in den diplomatischen Dienst fehlschlug, wechselte er als Justizrat in die Anwaltschaft, war Syndikus verschiedener Interessenvereinigungen und Aufsichtsratsmitglied in verschiedenen Firmen.
1933 soll gegen Fuld ein ehrengerichtliches Verfahren eingeleitet worden sein, da er 1920 in einem Prozess den Untersuchungsrichter mit der Anzeige bei der französischen Besatzungsbehörde gedroht haben soll.
In seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen widmete er sich besonders den Fragen des unlauteren Wettbewerbs.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fuld, Ludwig |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist |
| GEBURTSDATUM | 22. Dezember 1859 |
| GEBURTSORT | Mainz |
| STERBEDATUM | 7. September 1935 |
| STERBEORT | Nizza |