Ludwig Homann

Ludwig Homann bei einer Lesung in Bad Laer im Februar 2011

Ludwig Homann (* 5. Februar 1942 in Gläsersdorf, Schlesien) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Ludwig Homann ist der Sohn einer westfälischen Siedlerfamilie, die 1946 nach der polnischen Besetzung Schlesiens nach Westfalen zurückkehrte. Homann besuchte von 1948 bis 1956 die Volksschule in Beckum und machte anschließend eine landwirtschaftliche Lehre in Senden. Danach absolvierte er eine Ausbildung für den Polizeidienst und war von 1961 bis 1963 Polizist in Ahlen. Von 1963 bis 1965 besuchte er das Abendgymnasium Frankfurt am Main, brach die Schule jedoch ab und begann, sich mit Literatur zu beschäftigen und selbst zu schreiben. Von 1969 bis 1970 hielt er sich als Entwicklungshelfer des DED in Tunesien auf. Von 1974 bis 1981 studierte er in Münster Pädagogik. Homann absolvierte sein Referendariat und legte das 2. Staatsexamen für den Schuldienst ab. Anschließend war er jedoch nur kurze Zeit als Lehrer tätig; er gab diesen Beruf zugunsten der Literatur auf. Seit 1982 lebt er als freier Schriftsteller im niedersächsischen Glandorf/Osnabrück.

Ludwig Homann ist Verfasser von Romanen, die meist in seiner westfälischen Heimat spielen und in deren Mittelpunkt nüchterne, detaillierte Charakterstudien von Provinzbewohnern stehen.

Ludwig Homann erhielt 1999 den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis sowie 2002 den Kunstpreis des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land.

Werke

Commons: Ludwig Homann – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Ludwig Homann. liton.nrw, abgerufen am 25. August 2022 (deutsch).
Personendaten
NAME Homann, Ludwig
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 5. Februar 1942
GEBURTSORT Gläsersdorf, Schlesien