Ludwig Karbe

Ludwig Karbe (* 27. April 1933 in Lüneburg; † 16. Januar 2019 in Moorrege) war ein deutscher Zoologe und Lehrbeauftragter am Institut für Meereskunde der Universität Hamburg. Er wurde vor allem bekannt durch seine umfassenden Forschungsarbeiten zur Verschmutzung der Nordsee und Elbe.

Leben

Karbe wurde im April 1933 in Lüneburg geboren und absolvierte zwischen 1952 und 1958 Basisstudiengänge in Physik, Chemie und Biologie. Zusätzlich studierte er als Jungakademiker Zoologie, Botanik und Fischereibiologie und erhielt abschließend ein Diplom in Biologie.

Zwischen 1959 und 1960 arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent des Zoologischen Instituts und Museums der Universität Hamburg. Es folgte seine Inauguraldissertation über das Artenphänomen und die Sterilität Anatolischer Cyprinodontiden (Zahnkärpflinge).

Zwischen 1961 und 1968 erhielt Karbe unter anderem Forschungsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und war Gastwissenschaftler des Staatsinstituts für Seeforschung und später Forschungsstipendiat für das Sonderforschungsprogramm der DFG „Wasserforschung“. Schließlich wechselte er vom Zoologischen Institut zum Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaften der Universität Hamburg.

Ab 1972 war Ludwig Karbe als Wissenschaftlicher Oberrat sowie zwischen 1972 und 1998 als Dozent der Aquatischen Biologie, de Limnologie, der Ozeanographie sowie der Hydrochemie und der Wassertoxikologie tätig.

Im Jahr 1998 ging Karbe in Rente und nahm weiterhin Ämter und Aufgaben der DFG und des Instituts für Meereskunde der Universität Hamburg wahr. Zudem publizierte allein und verschiedenen Mitautoren mehr 250 Artikel in seinen Fachgebieten und war unter anderem 1970 und 1980 Mitautor von Grzimeks Tierleben. Im Januar 2019 verstarb er in Moorrege.

Werke

Personendaten
NAME Karbe, Ludwig
KURZBESCHREIBUNG deutscher Zoologe und Lehrbeauftragter am Institut für Meereskunde der Universität Hamburg
GEBURTSDATUM 27. April 1933
GEBURTSORT Lüneburg
STERBEDATUM 16. Januar 2019
STERBEORT Moorrege