
Ludwig Staiger (* 26. Februar 1948 in Jena) ist ein deutscher Mathematiker und Informatiker und emeritierter Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Staiger studierte Mathematik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Diplom 1970) mit anschließender Promotion 1977 und der Habilitation 1979. Danach war er als Forscher an der Universität Jena, dem Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse und dem Karl-Weierstraß-Institut für Mathematik der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin (Ost) sowie der Technischen Universität Otto-von-Guericke Magdeburg tätig. Er war Gastprofessor an der RWTH Aachen, den Universitäten Dortmund, Siegen, Cottbus in Deutschland und der Technischen Universität Wien, Österreich. Er ist Mitglied des Vorstandes der Georg-Cantor-Vereinigung und externer Forscher des Zentrums für Diskrete Mathematik und Theoretische Informatik an der University of Auckland, Neuseeland.
Seit 1995 hatte er dann bis 2013 die Professur für Theoretische Informatik in Halle inne. Er hat eine Erdős-Zahl von 2 über Solomon Marcus.
Er hat mit Klaus W. Wagner den Staiger-Wagner-Automaten entwickelt. Staiger ist ein Experte in omega-Sprachen, ein Bereich, in dem er mehr als 19 Artikel schrieb, einschließlich des Übersichtsartikels zu diesem Thema in der Monographie. Er fand überraschende Anwendungen der omega-Sprachen beim Studium von Liouville-Zahlen.
| Personendaten | |
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| NAME | Staiger, Ludwig |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mathematiker und Informatiker |
| GEBURTSDATUM | 26. Februar 1948 |
| GEBURTSORT | Jena |