Luigi Frezza (* 27. Mai 1783 in Civita Lavinia; † 14. Oktober 1837 in Rom) war ein italienischer Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.
Frezza wurde als Sohn von Giovanni Felice Frezza und Caterina Auconi geboren. Er studierte an der Päpstlichen Universität Gregoriana und promovierte dort als Doktor beider Rechte. Am 11. Juni 1808 erhielt er die Priesterweihe und wurde am 2. Oktober 1826 zum Bischof von Terracina ernannt. Die Konsekration fand am 19. November 1826 in der Kirche San Silvestro al Quirinale durch Kardinal Pietro Francesco Galleffi statt. Mitkonsekratoren waren Pietro Caprano, Titularerzbischof von Iconium, und Giovanni Soglia Ceroni, Titularerzbischof von Ephesus.
Leo XII. ernannte ihn am 15. Dezember 1828 zum Titularerzbischof von Chalcedon. Zugleich wurde er päpstlicher Nuntius für Neugranada. Von 1831 bis 1836 war er Sekretär der Konsistorialkongregation. Am 23. Juni 1834 nahm ihn Papst Gregor XVI. als Kardinal in pectore in das Kardinalskollegium auf. Am 11. Juli 1836 wurde seine Erhebung durch die Ernennung zum Kardinalpriester veröffentlicht und am 21. November 1836 wurde er zum Kardinalpriester von Sant’Onofrio al Gianicolo ernannt. Luigi Frezza starb am 14. Oktober 1837 im Alter von 54 Jahren in Rom und wurde dann in der Kirche Sant’Onofrio al Gianicolo beigesetzt. In Lanuvio ist eine Straße nach ihm benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frezza, Luigi |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Kardinal |
| GEBURTSDATUM | 27. Mai 1783 |
| GEBURTSORT | Lanuvio |
| STERBEDATUM | 14. Oktober 1837 |
| STERBEORT | Rom |