Luis Insam

Luis Insam auch Luis Insam-Tavella (* 19. Januar 1901 in St. Ulrich in Gröden; † 25. Juli 1950 ebenda) war ein Südtiroler Bildhauer. Er steht in einer langen Tradition der Bildhauerei in Gröden.

Leben und Schaffen

Christus von Luis Insam am Col de Flam in St. Ulrich

Luis Insam war Sohn von Alois Anton Insam (Levisc Antone) und Maria Moroder, Tochter des Malers Josef Moroder Lusenberg. Er erlernte die Bildhauerei in der Werkstatt seines Vaters gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf.

Insam fertigte eine reiche Palette an Modellen von Genrefiguren für die Grödener Holzschnitzfirma ANRI. Er bildete über 40 Lehrlinge in seiner Werkstatt aus. Adolf Vallazza und Heindl Moroder waren seine Schüler. Zeitweise arbeitete auch sein Schwager Vinzenz Peristi in seiner Werkstatt. Anfang 1943 entstand die Holzplastik Andreas Hofer.

Insam fertigte ein überlebensgroßes Kruzifix für den Col de Flam in St. Ulrich.

Ausstellungen

Luis Insam mit Kuh
Luis Insam mit Kuh

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Otto Langer: Künstlerisches Schaffen in Gröden. In: Innsbrucker Nachrichten. Parteiamtliches Organ der NSDAP. Gau Tirol-Vorarlberg, Ausgabe vom 30. April 1943, S. 6 (Digitalisat).
Commons: Luis Insam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Insam, Luis
ALTERNATIVNAMEN Insam, Alois; Insam-Tavella, Luis
KURZBESCHREIBUNG italienischer Bildhauer (Südtirol)
GEBURTSDATUM 19. Januar 1901
GEBURTSORT St. Ulrich in Gröden
STERBEDATUM 25. Juli 1950
STERBEORT St. Ulrich in Gröden