Luisa Richter

Luisa Richter, 2012

Luisa Richter (* 30. Juni 1928 in Besigheim; † 29. Oktober 2015 in Caracas) war eine deutsche Malerin. Sie lebte in Caracas, Venezuela.

Leben

Als Luise Kaelble kam Luisa Richter als zweites Kind des Kreisbaumeisters Albert Kaelble und seiner Frau Gertrud geb. Unkel zur Welt. In Stuttgart besuchte sie die Merz-Schule; sie studierte zunächst an der Freien Kunstschule, dann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, wo sie Meisterschülerin bei Willi Baumeister wurde, der sie zum abstrakten Stil hinführte. Sie besuchte auch Philosophie-Vorlesungen bei Kurt Leonhard. Daraus entwickelte sich eine andauernde Freundschaft.

Nach ihrer Heirat mit dem Ingenieur Hans-Joachim Richter 1955 siedelte sie nach Venezuela über.

Am 29. Oktober 2015 starb sie 87-jährig in ihrer Wahlheimat Caracas.

Wirken

1959 stellte Luisa Richter im Staatlichen Kunstmuseum Caracas erstmals allein aus. Von 1969 bis 1987 lehrte sie an der Fachhochschule für Gestaltung Fundación Instituto de Diseño Neumann in Caracas. Nachdem sie 1978 Venezuela auf der Biennale di Venezia repräsentierte, wurde auch in Europa ein größeres Publikum auf sie aufmerksam. Ihr Werk entstand sowohl in Europa als auch in Südamerika und spannt den Bogen zwischen den Kulturen.

Einzelausstellungen

Auszeichnungen

Schriften

Literatur

Commons: Luisa Richter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Luisa Richter: Bekannteste Besigheimerin in Südamerika (Memento des Originals vom 14. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Bietigheimer Zeitung, abgerufen am 10. Juni 2017
Personendaten
NAME Richter, Luisa
KURZBESCHREIBUNG deutsch-venezolanische Malerin
GEBURTSDATUM 30. Juni 1928
GEBURTSORT Besigheim
STERBEDATUM 29. Oktober 2015
STERBEORT Caracas