Die 1,81 Meter große Luise Bachmann rudert für den RV Ingelheim 1920. Von 2021 bis 2025 studierte sie Biologie an der Stanford University. 2023 gewann sie mit dem Stanford-Achter den Meistertitel der National Collegiate Athletic Association.
Ihren ersten internationalen Erfolg hatte Bachmann bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2019, als sie Zweite mit dem Doppelvierer wurde. Ebenfalls Silber gewann sie im Doppelvierer bei den U23-Weltmeisterschaften 2021. Im Jahr darauf wurde sie mit dem Achter Dritte bei den U23-Weltmeisterschaften 2022. Zwei Jahre später gewann sie auch bei den U23-Weltmeisterschaften 2024 Bronze mit dem Achter. Bei den World University Games 2025 in Duisburg erkämpfte der deutsche Vierer ohne Steuerfrau mit Bachmann, Olivia Clotten, Paula Hartmann und Lene Mührs die Silbermedaille.
2025 trat Luise Bachmann bei den Weltmeisterschaften in Shanghai in zwei Bootsklassen an. Mit dem Achter wurde sie Vierte mit 0,17 Sekunden Rückstand auf die drittplatzierten Britinnen. Mit dem Mixed-Achter belegte sie den sechsten Platz. 2026 debütierte Luise Bachmann im Ruder-Weltcup. Bei den Europameisterschaften in Varese trat sie erneut in zwei Bootsklassen an. Mit Tabea Schendekehl wurde sie Vierte im Zweier ohne Steuerfrau. Beide ruderten auch im Achter, der ebenfalls als viertes Boot die Ziellinie erreichte. Einen Monat später bei den Weltmeisterschaften in Amstelveen erruderte der Zweier den siebten Platz, der Achter belegte den neunten Rang.
Luises Schwester Annabelle Bachmann war ebenfalls in Stanford und rudert beim RV Ingelheim. Der Großvater Jürgen Bachmann nahm als Schwimmer an den Olympischen Spielen 1960 teil. Der andere Großvater Björn Gehrmann war Ruderer und später deutscher Nationaltrainer.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bachmann, Luise |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Ruderin |
| GEBURTSDATUM | 27. Mai 2002 |