Luise Mewis

Luise Mewis (* 18. Juli 1864 in Dobberkau; † 2. März 1947 in Insel (Altmark)) war eine deutsche Heimatdichterin aus der Altmark.

Leben und Wirken

Sie war verheiratet mit dem Straßenmeister Karl Mewis (1863–1938) in Insel. Luise Mewis gründete im September 1914 den Verein Evangelische Frauenhilfe und im Oktober 1914 den Jungfrauenverein Evangelischen Jungmädchenbund in Insel. Als Vorsitzende dieser Vereine prägte sie das Dorfleben. Im Ersten Weltkrieg erfolgte eine intensive Soldatenbetreuung. Durch ihre umfangreichen Aktivitäten war sie zu ihrer Zeit eine über die Altmark hinaus bekannte Heimatdichterin und Patriotin. Ein Teil ihrer Arbeiten verfasste sie in altmärkischer plattdeutscher Mundart.

Zu ihren Ehren wurde im heute zur Stadt Stendal gehörenden Dorf Insel die Luise-Mewis-Straße nach Luise ihr benannt. Am Dorffriedhof im Umfeld der Dorfkirche Insel befindet sich eine an Mewis erinnernde Gedenktafel.

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Wöchentliches Verzeichnis der erschienen und der vorbereiteten Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, 28. März 1925, S. 657, abgerufen am 12. Mai 2026.
  2. ↑ erschien unter Nr. 5247 im Zweiten Nachtrag zur Liste der auszusondernden Literatur (Berlin: Deutscher Zentralverlag, 1948)
  3. ↑ Inhaltsverzeichnis. Abgerufen am 12. Mai 2026.
Personendaten
NAME Mewis, Luise
KURZBESCHREIBUNG Heimatdichterin
GEBURTSDATUM 18. Juli 1864
GEBURTSORT Dobberkau
STERBEDATUM 2. März 1947
STERBEORT Insel (Stendal)