Lumerins

Wappen der Familie Lumerins
Lumbrein

Die Bündner Adelsfamilie de Lumerins (Lumerinser, Lumbrein, Lumbrins, Lumbrinser, Lumrins, Lumarin, Lumarins, Lombris, Lombriser, Lumbringser, Lumbrys, Lumerinß, Lambareno, Lombrixer, Lumbrinsser) stammt aus Lumbrein im Tal Val Lumnezia in der Surselva.

Familie

Die Familie ist 1231 mit Henricus de Lumarins erstmals urkundlich erwähnt. Verschiedene Vertreter der Familie übten Ämter als Richter, Äbte, Vögte und Ministerialen aus. Die Lumerins gingen eheliche Verbindungen mit den führenden Bündner Herrschaftsfamilien wie den von Juvalt Capol, Mont, Fontana, von Planta und Sax-Misox ein.

Wappen

Das Wappen der Lumarins zeigt auf grünem Grund einen silbernen Wellenpfahl. Es stellt die Teilung der Gemeinde durch den Fluss Glenner dar. Das Wappen ist heute das Gemeindewappen von Lumbrein. Das spätere Wappen der Lumerins zeigt auf blauem Grund einen grünen Wellenpfahl mit einem silbernen Fisch.

Burgen

Die Familie de Lumerins hatte Ansprüche am Wohnturm Chisti am Dorfrand von Lumbrein (gebaut 1316), an den Schlössern Rietberg und Baldenstein im Domleschg sowie der Herrschaft Löwenberg.

Vertreter

Wappen des Joannes (Hans) Lombris, erster Landrichter des Grauen Bundes

Literatur