| Lumsk | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Trondheim, Norwegen |
| Genre(s) | Folk Rock, Folk Metal |
| Gründung | 2000 |
| Website | www.lumsk.com |
| Aktuelle Besetzung | |
| Mari Klingen (seit 2021) | |
Gitarre | Eystein Garberg |
Bass | Espen Hammer |
Schlagzeug | Vidar Berg (seit 2005) |
Gitarre | Roar Grindheim (seit 2014) |
Keyboards, Piano, Mellotron, Hammondorgel, Kirchenorgel, Gesang | Espen Warankov Godø |
Geige | Siv Lena Waterloo Laugtug (2001–2007, seit 2020) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gitarre | Ketil Sæther (2004–2007, 2009–2013) |
Schlagzeug | Alf Helge Lund (bis 2005) |
Bass | Sondre Øien (bis 2001) |
Gitarre | Bjørnar Selsbak (bis 2004) |
Bass, Gesang | Snorre Hovdal (2001) |
Gesang | Vibeke Arntzen (2001–2004) |
Gitarre | Ketil Sæther (2004–2007, 2009–2013) |
Gesang | Annelise Ofstad Aar (2009–2021) |
Lumsk (norwegisch / dänisch für „hinterlistig“) ist eine norwegische Folk-Metal-Band aus Trondheim. Sie kombiniert traditionelle norwegische Folklore mit Rock und Metal.
Lumsk gründeten sich 2000 in Trondheim und bestanden zu Beginn aus Stine Mari Langstrand (Gesang), Alf Helge Lund (Schlagzeug), Ketil Sæther (Gitarre), Espen Warankov Godø (Keyboards, Hammondorgel, Background Vocals), Eystein Garberg (Gitarre), Siv Lena Waterloo Laugtug (Violine) und Espen Hammer (Bass). 2001 erschien ein erstes Demo namens Åsmund Frægdagjevar.
Das Debütalbum erschien im August 2003 bei Tabu Recordings unter gleichen Namen. Die Reaktion der Medien war überwiegend positiv und so ist das Album bald auch in anderen Ländern wie beispielsweise USA/Kanada/Mexiko (Candlelight Records), Russland (Fono) und Brasilien (Haunted Music) lizenziert worden. Die Band hat seitdem auf großen Festivals wie dem Sweden Rock Festival und dem Inferno Festival gespielt.
Im Jahr 2005 folgte das Album Troll. Die Produktion war aufwändig, so waren neben der siebenköpfigen Besetzung noch weitere Gastmusiker involviert, darunter ein Streichquartett, Andreas Elvenes (The 3rd and the Mortal) als Sänger sowie Bläser aus der Trondheimer Jazz-Szene. Das Album erreichte Platz 18 der norwegischen Top-40-Albumcharts. 2006 spielte die Band auf dem Summer Breeze. 2006 stieg Alf Helge Lund aus, als Schlagzeuger schloss sich Vidar Berg der Gruppe an.
Einen ähnlich großen Aufwand betrieb Lumsk beim Einspielen des Ende Februar 2007 erschienenen Nachfolgers Det vilde kor, hier wurde zusätzlich noch mit einem Chor gearbeitet (Titel Skærgaardsø). Das Album basiert auf Werken des Lyrikers Knut Hamsun.
2010 entstand das Album Fremmede Toner, jedoch hatte die Band einige Line-up-Wechsel und Rückschläge zu verkraften, so dass das Album erst 2023 fertig gestellt werden konnte. Es handelte sich dabei um ein Konzeptalbum mit vertonten Gedichten des norwegischen Lyrikers André Bjerke sowie Übersetzungen, die er anfertigte. Es erschien erstmals auf Dark Essence Records. das Line-up bestand aus Mari Klingen (Gesang), Siv Lena Laugtug Sæther (Geige), Eystein Garberg (Gitarre), Roar Grindheim (Gitarre), Espen Warankov Godø (Keyboards und Orgel), Espen Hammer (Bass) sowie Vidar Berg (Schlagzeug). Auf dem Album befinden sich auch vier Stücke in deutscher Übersetzung, darunter Conrad Ferdinand Meyers Das tote Kind, Friedrich Nietzsches Abschied, Walther von der Vogelweides Unter der Linden und Das Veilchen von Johann Wolfgang von Goethe.
Für den 30. Oktober 2026 ist das neue Album Einsemda auf karisma Records angekündigt. Wie die Vorgängeralben wird es mit Tor Jonsson einem norwegischen Lyriker gewidmet.
Lumsk mischen Elemente traditioneller norwegischer Folklore mit Elementen des Metal und Rock. Insbesondere das erste Album war dabei deutlich härter am Metal orientiert, als die eher verträumt wirkenden, ruhigeren Alben späterer Jahre. Die Liedtexte der Alben sind allesamt in norwegischer Sprache. Die Texte stammen nicht von der Band selbst, sondern von angesehenen Literaten (beispielsweise Birger Sivertsen und seiner Ehefrau Kristin, Knut Hamsun etc.). Inhaltlich sind darin unter anderem norwegische Mythen, Sagen und Legenden sowie Naturerlebnisse verarbeitet.
| Cover des Albums Troll | ||||||||||||
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||
| Alben | ||||||||||||
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