Lutz Claes (* 6. März 1944 in Nordhausen am Harz) ist ein deutscher Wissenschaftler.
Nach der Lehre als Werkzeugmacher und einem Fachhochschulstudium im Jahr 1964 (Maschinenbau) an der Fachhochschule Ulm, erfolgte eine Tätigkeit in der Automobilindustrie. Nach einem weiteren Studium ab 1968 an der Technischen Universität München (Dipl. Ing. Maschinenbau) ging er ab 1973 einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Experimentelle Chirurgie der Universität Ulm nach. 1977 absolvierte er eine Promotion zum Dr. rer. biol. hum., Leiter des Forschungslabors für experimentelle Traumatologie der Klinik für Unfallchirurgie der Universität Ulm. 1981 habilitierte er sich im Fachgebiet Experimentelle Chirurgie. Von 1990 bis 2009 war Claes Lehrstuhlinhaber für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik an der Universität Ulm und von 1995 bis 2009 Direktor des Instituts für unfallchirurgische Forschung und Biomechanik der Universität Ulm. 2010 wurde er zum Adjunct Professor an der Queensland University of Technology berufen.
Er ist Autor von mehr als 500 Publikationen, mehrerer Bücher und Inhaber mehrerer wissenschaftlicher Preise. Seine Forschung wurde mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Gemeinschaft (EU), von Stiftungen und der Wirtschaft unterstützt.
(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Biomechanik)
Claes' Forschungsschwerpunkt liegt auf der experimentellen Forschung und Grundlagenforschung zu Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates mit Schwerpunkten auf die Mechano-Biologie der Frakturheilung, die Biomechanik des Kniegelenks und der Wirbelsäule sowie die Entwicklung und Testung von Biomaterialien.
| Personendaten | |
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| NAME | Claes, Lutz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1944 |
| GEBURTSORT | Nordhausen am Harz |