

Lydia Maria Child (* 11. Februar 1802 in Medford, Massachusetts, als Lydia Maria Francis; † 20. Oktober 1880 in Wayland, Massachusetts) war eine US-amerikanische Schriftstellerin, Abolitionistin und Frauenrechtlerin.
Schon früh der literarischen Tätigkeit, besonders der pädagogischen Schriftstellerei, zugewandt, hat Child eine große Reihe von Schriften zur Erziehung, Ausbildung und Veredelung des weiblichen Geschlechts veröffentlicht, die große Verbreitung fanden. Von ihren zahlreichen Erzählungen sind Hobomok, an Indian Story, eine Liebesgeschichte über einen Indianer und eine Weiße, der Roman Philothea, Looking Toward Sunset, Romance of the Republic (1867), und von ihren übrigen Schriften die History of the Condition of Women (1835) und besonders The Progress of Religions Ideas Through Successive Ages (neue Ausgabe 1870, drei Bände) die bekanntesten. Auch für die Sache der Sklavenemanzipation war sie seit 1833 unermüdlich tätig, namentlich in dem Appeal for that Class of Americans Called Africans, den Letters from New York (1843) und The Right Way the Safe Way (1861).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Child, Lydia Maria |
| ALTERNATIVNAMEN | Francis, Lydia Maria (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Schriftstellerin, Abolitionistin und Frauenrechtlerin |
| GEBURTSDATUM | 11. Februar 1802 |
| GEBURTSORT | Medford (Massachusetts) |
| STERBEDATUM | 20. Oktober 1880 |
| STERBEORT | Wayland (Massachusetts) |