In der Massenspektrometrie wird m⁄z von IUPAC empfohlen als Abkürzung oder Symbol. Darin steht „m“ für die Masse des Teilchens als Vielfaches der atomaren Masseneinheit, u, und „z“ für den Betrag der Ladungszahl des Teilchens (ist immer positiv, auch für Ionen mit negativer Ladung). Es gibt keine Verbindung zur Einheit Thomson, weil ein Masse-Ladung Verhältnis ausgedrückt in Th auch negativ sein kann. Die Einheit Thomson ist überholt („deprecated“),, vom Gebrauch wird explizit abgeraten.
Die Verwendung von „m⁄z“ ist beschränkt: Das Symbol „m⁄z“ bezeichnet die horizontale Achse von Massenspektren mit derartigen Abszissenwerten (einheitenlos). Vom Rechnen mit m⁄z in Formeln wird abgeraten. Das Masse-Ladung Verhältnis eines Teilchens wird, z.B. m/z 100 geschrieben, nicht m/z=100. „m/z“ wird immer kursiv geschrieben.
Literatur
Kermit K. Murray et al.: Definitions of terms relating to mass spectrometry (IUPAC Recommendations 2013). In: Pure and Applied Chemistry. Bd. 85, Nr. 7, 2013, S.1515–1609, doi:10.1351/PAC-REC-06-04-06 (freier Volltext, Eintrag 356).
↑Kermit K. Murray, Robert K. Boyd, Marcos N. Eberlin, G. John Langley, Liang Li:Definitions of terms relating to mass spectrometry (IUPAC Recommendations 2013). In: Pure and Applied Chemistry. Band85, Nr.7, 6.Juni 2013, ISSN0033-4545, S.1515–1609, doi:10.1351/PAC-REC-06-04-06 (iupac.org[abgerufen am 13.Februar 2018]).
↑Dietrich A. Volmer:Terms and acronyms that should be avoided in mass spectrometry publications. In: Rapid Communications in Mass Spectrometry. Band28, Nr.17, 15.September 2014, ISSN1097-0231, S.1853–1854, doi:10.1002/rcm.6979 (wiley.com[abgerufen am 13.Februar 2018]).