| Madbury | ||
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| Lage in New Hampshire | ||
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| Basisdaten | ||
| Gründung: | 1699 | |
| Staat: | Vereinigte Staaten | |
| Bundesstaat: | New Hampshire | |
| County: | Strafford County | |
| Koordinaten: | 43° 10′ N, 70° 55′ W | |
| Einwohner: | 1.918 (Stand: 2020) | |
| Haushalte: | 714 (Stand: 2020) | |
| FIPS: | 33-44820 | |
| GNIS-ID: | 873656 | |
Madbury ist eine Stadt im Strafford County, New Hampshire, USA. Die Einwohnerzahl betrug laut Census 2020 1.918.
Madbury war ursprünglich ein Teil von Dover und trug den Namen „Barbadoes“ – benannt nach der westindischen Insel Barbados, mit der die Siedler Handel trieben, indem sie Holz und Bauholz im Austausch gegen Zucker, Melasse, Sklaven und andere Güter lieferten. Der Name hat sich bis heute im Barbadoes Pond erhalten. Zum Schutz vor den Ureinwohnern Amerikas wurden sogenannte Garrison-Häuser errichtet. Später gehörte das Gebiet zu Durham, einer Kirchengemeinde (Parish) von Dover, die sich 1716 konstituierte und 1735 als eigenständige Gemeinde inkorporiert wurde. Madbury war einst der Landsitz von Sir Francis Champernowne aus Greenland und wurde nach dem Stammsitz seiner alten Familie in Modbury in Devon, England, benannt.
Der Name „Madbury Parish“ tauchte erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1755 auf, die vom Kolonialgouverneur Benning Wentworth ausgestellt wurde; die vollen Stadtrechte wurden der Siedlung schließlich 1768 von seinem Nachfolger, Gouverneur John Wentworth, verliehen. Als Gemeinde, die vor allem von Forstwirtschaft und Landwirtschaft geprägt war, wurde Madbury im Jahr 1775 offiziell inkorporiert. Jackson im Carroll County wurde 1778 unter dem Namen „New Madbury“ erstmals von Bewohnern der Stadt besiedelt. Heute ist Madbury vorwiegend eine Wohngemeinde, deren Einwohner größtenteils außerhalb des Ortes erwerbstätig sind. Zahlreiche Dozenten und Mitarbeiter der nahegelegenen University of New Hampshire haben hier ihren Wohnsitz.
Die Stadt Madbury hat die Form eines Keils; sie erstreckt sich von der südöstlichen Spitze – die bei Cedar Point an die Little Bay grenzt – bis zur Stadtgrenze zu Barrington im Nordwesten. Nach Angaben des United States Census Bureau umfasst das Stadtgebiet eine Gesamtfläche von 82, wovon 78 auf Landfläche und 4 auf Wasserfläche entfallen; letztere macht 4,65 % des Stadtgebiets aus. Der höchste Punkt des Geländes ist der Gipfel des Hicks Hill, der 101 über dem Meeresspiegel liegt und sich nahe dem Stadtzentrum befindet.
Obwohl ein Nebenarm des Oyster River im westlichen Madbury entspringt, ist der Bellamy River der einzige nennenswerte Fluss im Stadtgebiet. Das Bellamy Reservoir – das vom Bellamy River gemeinsam mit dem Mallego Brook gespeist wird – umfasst eine Fläche von 1.545.899,2 und deckt 60 % des Wasserbedarfs von Portsmouth. Es entstand im Jahr 1960 durch den Bau eines Staudamms durch das Army Corps of Engineers.

Madbury wird von den State Routes 9, 108 und 155 erschlossen.
Die Western Mainline der Pan Am Railways (seit 2022 CSX Transportation), die in Nord-Süd-Richtung durch das Zentrum von Madbury verläuft, erreichte die Stadt zwischen 1840 und 1843. Einst verfügte Madbury über einen eigenen Personenbahnhof mit Empfangsgebäude; dieses wurde 1881 errichtet und bestand noch bis mindestens 1993. Das Bahnhofsgebäude befand sich in der Nähe der Route 155 sowie der W. H. Elliot Rose Greenhouses, die im Jahr 1901 erbaut wurden. Die Elliot-Gewächshäuser boten zahlreiche Arbeitsplätze, insbesondere am nahegelegenen Bahnhof. Jede Woche trafen am Bahnhof Madbury neben mehreren Waggonladungen Kohle auch Glas und Gewächshausbedarf ein. Die Rosen wurden an Bestimmungsorte im gesamten Nordosten der Vereinigten Staaten versandt.
| Bevölkerungsentwicklung | |||
|---|---|---|---|
| Census | Einwohner | ± rel. | |
| 1790 | 592 | — | |
| 1800 | 544 | −8,1 % | |
| 1810 | 582 | 7 % | |
| 1820 | 559 | −4 % | |
| 1830 | 510 | −8,8 % | |
| 1840 | 489 | −4,1 % | |
| 1850 | 483 | −1,2 % | |
| 1860 | 496 | 2,7 % | |
| 1870 | 408 | −17,7 % | |
| 1880 | 397 | −2,7 % | |
| 1890 | 367 | −7,6 % | |
| 1900 | 336 | −8,4 % | |
| 1910 | 331 | −1,5 % | |
| 1920 | 326 | −1,5 % | |
| 1930 | 358 | 9,8 % | |
| 1940 | 401 | 12 % | |
| 1950 | 489 | 21,9 % | |
| 1960 | 556 | 13,7 % | |
| 1970 | 704 | 26,6 % | |
| 1980 | 987 | 40,2 % | |
| 1990 | 1.404 | 42,2 % | |
| 2000 | 1.509 | 7,5 % | |
| 2010 | 1.771 | 17,4 % | |
| 2020 | 1.918 | 8,3 % | |
| U.S. Decennial Census | |||
Laut der Volkszählung von 2000 lebten 1.509 Personen, verteilt auf 534 Haushalte und 411 Familien, in der Stadt. Die Bevölkerungsdichte betrug 335 Einwohner pro km2. Es gab 543 Wohneinheiten bei einer durchschnittlichen Dichte von 120 Einheiten pro km2. Die ethnische Zusammensetzung der Stadt war wie folgt: 96,62 % Weiße, 0,40 % Afroamerikaner, 0,27 % amerikanische Ureinwohner, 1,26 % Asiaten, 0,40 % Angehörige anderer Ethnien sowie 1,06 % Angehörige von zwei oder mehr Ethnien. Hispanics oder Latino jeglicher Ethnie machten 0,46 % der Bevölkerung aus.s
Es gab 534 Haushalte; davon lebten in 42,3 % Kinder unter 18 Jahren, 63,1 % bestanden aus zusammenlebenden Ehepaaren, 9,6 % wurden von einer weiblichen Haushaltsvorständin ohne anwesenden Ehemann geführt, und 23,0 % waren keine Familienhaushalte. 15,0 % aller Haushalte bestanden aus Einzelpersonen, und in 5,2 % lebte eine alleinstehende Person im Alter von 65 Jahren oder älter. Die durchschnittliche Haushaltsgröße betrug 2,83 Personen, die durchschnittliche Familiengröße 3,13 Personen.

In der Stadt verteilte sich die Bevölkerung wie folgt: 30,0 % waren unter 18 Jahre alt, 6,4 % zwischen 18 und 24 Jahren, 32,3 % zwischen 25 und 44 Jahren, 23,7 % zwischen 45 und 64 Jahren und 7,6 %, die 65 Jahre oder älter waren. Das Medianalter lag bei 36 Jahren. Auf 100 Frauen kamen 99,6 Männer. Auf 100 Frauen im Alter von 18 Jahren und älter kamen 97,2 Männer.
Das Medianeinkommen pro Haushalt in der Stadt betrug 57.981 US-Dollar, das Medianeinkommen pro Familie 67.981 US-Dollar. Männer hatten ein Medianeinkommen von 47.969 US-Dollar, verglichen mit 30.000 US-Dollar bei den Frauen. Das Pro-Kopf-Einkommen der Stadt lag bei 26.524 US-Dollar. Etwa 3,9 % der Familien und 5,8 % der Gesamtbevölkerung lebten unterhalb der Armutsgrenze; hierzu zählten 4,1 % der unter 18-Jährigen sowie 3,4 % der 65-Jährigen und Älteren.
Madbury gehört zusammen mit den Gemeinden Durham und Lee zum Oyster River Cooperative School District. Eine der beiden Grundschulen des Distrikts, die Moharimet Elementary School, befindet sich in Madbury an der Route 155. Sie wurde nach einem Indianerhäuptling aus der Region benannt, der im 17. Jahrhundert lebte.
Der Madbury Day wurde traditionell am zweiten Samstag im Juni gefeiert. Nach einer zweijährigen Pause während der COVID-Pandemie (in den Jahren 2020 und 2021) kehrte die Veranstaltung 2022 zurück und findet seither am Samstag nach dem Labor Day statt. Zu den Hauptaktivitäten gehören die Parade, ein gemeinschaftlicher Garagenverkauf, ein BBQ sowie Kinderschminken. Die Parade beginnt um 12 Uhr mittags an der Kreuzung von Cherry Lane und Town Hall Road und führt in Richtung des Rathauses. Zu den Teilnehmern der Parade zählen typischerweise Oldtimer, Feuerwehrfahrzeuge, die Jazzband der Oyster River Middle School, Clowns auf Einrädern, Mitglieder des Madbury Community Club sowie Jugendliche auf Fahrrädern.