| Kristallstruktur | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| _ Mg _ As _ O | ||||||||||
| Kristallsystem |
tetragonal | |||||||||
| Raumgruppe |
I42d (Nr. 122) | |||||||||
| Gitterparameter |
a = 6,783 Å, c = 18,963 Å | |||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Magnesiumarsenat | |||||||||
| Verhältnisformel | Mg3(AsO4)2 | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes Kristall oder Pulver | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 350,75 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||
| Dichte |
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| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Magnesiumarsenat, Mg3(AsO4)2 ist das Magnesium-Salz der Arsensäure.
Magnesiumarsenat-Octahydrat kommt natürlich auch als Mineral Hörnesit vor.
Das Octahydrat kann durch Mischen der wässrigen Lösungen von Magnesiumsulfat, Dinatriumhydrogenarsenat und Natriumbikarbonat erhalten.
Das Heptahydrat entsteht, wenn Natriumdihydrogenarsenat anstelle des Monohydrogensalz in der obigen Zubereitung benutzt wird. Das Decahydrat entsteht, wenn Kalium- oder Ammoniummagnesiumorthoarsenat mehrere Stunden lang mit Wasser aufgeschlossen wird. Bei der Entwässerung können Hydrate mit einem Gehalt von 6, 5, 3 und 2 erhalten werden.
Das Anhydrat kann aus einer Schmelze von Magnesiumcarbonat und Arsen(V)-oxid bei 1450 °C gewonnen werden.

Magnesiumarsenat ist ein weißes Kristall oder Pulver. Es ist nicht brennbar und praktisch unlöslich in Wasser. Ab 100 °C findet eine Kristallwasserabspaltung statt, welche sich mit höherer Temperatur verstärkt. Die Kristallstruktur des Anhydrats ist tetragonal (a = 6,783 Å, c = 18,963 Å, Z = 6 und Raumgruppe I42d (Raumgruppen-Nr. 122). Die Struktur enthält zwei verschiedene AsO4-Gruppen mit durchschnittlichen Bindungslängen von 1,678 bzw. 1,690 Å. Zwei der drei Magnesium-Ionen sind oktaedrisch koordiniert, und das Dritte die Stelle der 4 Symmetrie einnimmt. Das wasserfreie Salz zersetzt sich bei Erwärmung über 1100 °C im Vakuum, wobei Magnesiumoxid, Arsen(III)-oxid und Sauerstoff entstehen.
Magnesiumarsenat wird als rot fluoreszierender Leuchtstoff für die Auskleidung von Reklameleuchtröhren verwendet. Es wurde auch als Insektizid eingesetzt.
Beim Inhalieren oder Verschlucken wirkt die Verbindung giftig. Der Stoff gilt als krebserzeugend.