Magnus Lerch (* 1982 in Bad Godesberg) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe.
Von 2003 bis 2009 studierte er katholischen Theologie (Diplom) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach der Promotion 2014 zum Dr. theol. im Fach Dogmatik war er von 2014 bis 2020 Universitätsassistent am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte (Jan-Heiner Tück) der Universität Wien. Von 2020 bis 2023 war er Juniorprofessor (W1 mit Tenure Track W3) für Dogmatik/Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Universität zu Köln. Nach der Habilitation 2023 an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bonn (venia legendi für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie) ist er seit 2023 Universitätsprofessor für Dogmatik/Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Diskurse über die Moderne in der katholischen und protestantischen Theologie; Dogmatik im Horizont (spät-)moderner Freiheitstheorien; Geschichtsdenken im 19. und 20. Jahrhundert und konfessionsspezifische Rezeptionen in Theorien der Tradition und Dogmengeschichte; religiöse Indifferenz / Areligiosität als Herausforderung systematischer Theologie und theologische Anthropologie unter säkularen Bedingungen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lerch, Magnus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher römisch-katholischer Theologe und Dogmatiker |
| GEBURTSDATUM | 1982 |
| GEBURTSORT | Bad Godesberg |