| Mahad | ||
|---|---|---|
| Lage | ||
| Koordinaten | 36° 39′ N, 43° 25′ O | |
| Staat | ||
| Gouvernement | Ninawa | |
| Distrikt | Scheichan | |
| Basisdaten | ||
| Höhe | 374 m | |
| Einwohner | 27.365 (geschätzt) | |
Mahad (auch Mahat, arabisch مهد) ist ein jesidisches Dorf im Norden des Iraks. Das Dorf liegt 9 km südöstlich von Ain Sifni (Shekhan) im Distrikt Scheichan im Gouvernement Ninawa. Der Ort befindet sich in der Ninive-Ebene und gehört zu den umstrittenen Gebieten des Nordiraks. Das Dorf wurde nach einem Donboli-Prinzen benannt.
Zu der Bevölkerung Mahads zählen hauptsächlich Jesiden.
Mir Jafar Dasni, der ein Donboli war, wurde ebenfalls in Mahat geboren.
Das Dorf wurde vermutlich zwischen 1975 und 1988 gegründet. Zu dieser Zeit fanden systematische Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen in irakischen Städten und Dörfern statt wie zum Beispiel in Ain Sifni (Shekhan). Dort hat die irakische Regierung jesidische Familien nach Mahad deportiert. Im Gegenzug wurden Kurden und Araber in Ain Sifni (Shekhan) angesiedelt.