
Maik Styrnol (* 1992 in Lahr/Schwarzwald) ist ein deutscher Musikproduzent, Mixing- und Mastering-Engineer sowie Produzent und Regisseur von Konzertfilmen und Musikvideos. Gemeinsam mit seinem Bruder Pirmin Styrnol leitet er seit 2015 das Medienunternehmen Punchline Studio in Lahr/Schwarzwald.
Styrnol studierte Komposition für Film und Theater am ArtEZ Conservatory Arnhem sowie Jazzgitarre am Music College Freiburg. Er komponierte Musik für Hörspiele, Kurzfilme und Dokumentarfilme und arbeitete an mehreren Filmproduktionen als Toningenieur, Foley Artist, SFX-Künstler, Sounddesigner und Re-Recording Mixer mit; daneben produziert er Musik mit Bands und Singer-Songwritern. 2015 gründete er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Pirmin Styrnol das Medienproduktionsunternehmen Punchline Studio in Lahr, das zunächst hauptsächlich im Audiobereich tätig war. Seit 2020 ist Styrnol zusätzlich als Regisseur und Produzent aktiv. Zu den ersten gemeinsamen Veröffentlichungen der Brüder zählte 2016 das Melodram-Album „tenebra“, für das Maik Styrnol die Musik komponierte und das die Rezitationsstimme seines Bruders mit klassischer Musik verband.
2017 komponierte und produzierte Styrnol Musik und Ton für die Kinodokumentation Winter in Lviv, die gemeinsam mit dem Bamberger Journalisten Till Mayer entstand und die Folgen des Kriegs in der Ostukraine behandelt. Der Film wurde bei den „Pro 7 Shortfilm Awards“ 2018 mit dem „Best Documentary“-Preis ausgezeichnet, geteilt mit Till Mayer und Pirmin Styrnol, sowie beim „REFF React Film Festival“ 2018 mit dem „Golden Wolf“ in derselben Kategorie. Der Regisseur und Journalist Till Mayer nennt auf seiner eigenen Website zudem den Coburger Medienpreis 2018 sowie eine Auszeichnung beim Festival „Porto7“ (Portugal) im Zusammenhang mit dem Film bzw. der begleitenden Spendenkampagne. Es folgte 2018 die Dokumentation Für ein Lächeln…, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Till Mayer, bei der Styrnol erneut als Re-Recording Mixer mitwirkte.
Im April 2020 initiierte Styrnol während der Corona-Pandemie als Musikproduzent das Projekt „Project United“: 70 Musikerinnen und Musiker aus zehn Ländern nahmen unter seiner Leitung, jeweils von zuhause aus, den Song „Side by Side“ auf, um Spenden für die Hilfsorganisation Handicap International zu sammeln. Der Radiosender SWR1 verlieh dem Song das „Prädikat: Besonders wertvoll“.
Gemeinsam mit dem Verein Lahrer Rockwerkstatt e. V. und dem Schlachthof Lahr Jugend & Kultur gründete Styrnol 2020 das Online-Musikfestival „WeLive“, das aufwendig produzierte Konzertfilme regionaler Bands veröffentlicht. Für das Projekt erhielten die Styrnol-Brüder den Deutschen Rock- und Pop-Preis sowie den Alternativen Medienpreis.
Styrnol arbeitet gemeinsam mit seinem Bruder an der Dokumentation Heart and Soul über die ehemalige Lahrer Rockband Scaramouche.
Laut IMDb umfasst Styrnols Filmografie (Stand 2026) unter anderem 4 Regie-, 5 Ton-, 5 Produzenten-, 4 Schnitt- und 4 Komponisten-Credits.
Die beiden Listen sind exemplarisch zu verstehen, nicht als vollständige Übersicht; eine aktuelle Darstellung bieten die unter Weblinks verlinkte Künstlerseite.
Daneben komponierte Styrnol Musik für Dokumentarfilme (Winter in Lviv, 2017; Für ein Lächeln…, 2018; Lage der Nation, 2019; Keramik in Baden-Württemberg – ein faszinierendes Handwerk, 2023, mit dem Soundtrack „Journey“), für Theaterstücke (In achtzig Tagen um die Welt, 2019; Ein Spiel mit der Zeit, 2024) sowie eigene Alben, EPs und Singles (u. a. tenebra, 2016/2021, mit Pirmin Styrnol). Weitere Singles/EPs unter eigenem Namen: Joie de vivre (2017), Tears In Rain (2017), Beyond (2019), Obscurity (2021), Reflections (2021) und Muse (2021).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Styrnol, Maik |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musikproduzent, Mixing- und Mastering-Engineer sowie Produzent und Regisseur von Konzertfilmen und Musikvideos |
| GEBURTSDATUM | 1992 |
| GEBURTSORT | Lahr/Schwarzwald |