
Maimu Berg (* 27. August 1945 in Tallinn) ist eine estnische Essayistin, Schriftstellerin und Übersetzerin.
Maimu Berg (1945–1969 Maimu Seping, 1969–1979 Maimu Vahing) legte ihr Abitur in Tallinn ab und studierte bis 1968 estnische Philologie an der Universität Tartu. Sie arbeitete zunächst als Redakteurin für ein Mode-Magazin, bevor sie 1988 zur Literatur fand. In ihren Werken beschreibt sie oft mit großem Einfühlungsvermögen das persönliche Empfinden, die Ängste und Hoffnungen der Menschen in der Sowjetzeit sowie in der Gegenwart.
Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie seit 1991 Kulturmanagerin am finnischen Kulturinstitut in Tallinn. Darüber hinaus ist sie als Politikerin in der estnischen Volksunion (Rahvaliit) aktiv.
Daneben zahlreiche Übersetzungen aus dem Finnischen.
Von Maimu Berg sind auf Deutsch eine Reihe von Kurzgeschichten, zwei Romane sowie einige Romanauszüge erschienen.
Dieses Buch ist vielfach rezensiert worden, u. a. in: Bad Lauterberger Tageblatt (4. Oktober 1993), Badische Neueste Nachrichten (28. Oktober 1993), Münstersche Zeitung (3. Dezember 1993), Thüringische Landeszeitung, Kulturbeilage "Treffpunkt" (15. Januar 1994), Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt (4. März 1994) und im Romanführer 34, 1999, S. 93.
Auch zu diesem Buch finden sich einige Rezensionen in den deutschen Feuilletons, u. a. in: Eulenspiegel Nr. 12/1998, Buchhändler Heute, Fachwissen Buchhandel und Verlag 4/99, Frankfurter Allgemeine Zeitung (30. Juni 1998).
Maimu Berg ist die Mutter der estnischen Juristin Julia Laffranque (* 1974).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berg, Maimu |
| ALTERNATIVNAMEN | Seping, Maimu; Vahing, Maimu |
| KURZBESCHREIBUNG | estnische Essayistin, Schriftstellerin und Übersetzerin |
| GEBURTSDATUM | 27. August 1945 |
| GEBURTSORT | Tallinn |