
Maja Beckmann (* 1977 in Herne) ist eine deutsche Schauspielerin.
Maja Beckmann war von 2001 bis 2013 im Ensemble des Bochumer Schauspielhauses engagiert, von 2002 bis 2005 als Elevin. Sie spielte dort in zahlreichen Inszenierungen, so unter der Regie von Jürgen Kruse, Matthias Hartmann und Elmar Goerden. Von 2013 bis 2015 spielte sie im Ensemble des Staatstheater Stuttgart.
Einem breiteren Publikum ist Beckmann als Sabine „Sabbel“ Buhrer in der Fernsehserie Stromberg bekannt. Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm hatte sie in Die Österreichische Methode, der seine Uraufführung auf den Hofer Filmtagen hatte und 2008 in die deutschen Kinos kam. Ab der Spielzeit 2016/17 war Maja Beckmann festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, seit 2019/20 am Schauspielhaus Zürich.
Die Arbeit Dionysos Stadt in der Regie von Christopher Rüping wurde zum Berliner Theatertreffen 2019 eingeladen.
In der von der COVID-19-Pandemie betroffenen Saison 2020/21 wurde sie für ihre Darstellungen in Einfach das Ende der Welt (Regie: Christopher Rüping) und als Medea (Regie: Leonie Böhm) am Schauspielhaus Zürich in der Kritikerumfrage von Theater heute als Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet.
Sie ist die ältere Schwester der Schauspielerin Lina Beckmann.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beckmann, Maja |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 1977 |
| GEBURTSORT | Herne |