Maja Heiner (* 18. Februar 1944 in Berlin; † 23. August 2013 in München) war eine deutsche Sozialpädagogin und Hochschullehrerin.
Nach dem Abitur am Französischen Gymnasium studierte Maja Heiner Geschichte, Politikwissenschaft, Anglistik und Romanistik in Freiburg und absolvierte von 1969 bis 1971 ein Referendariat in Stuttgart. Danach war sie zunächst Assessorin und dann Studienrätin in Freiburg, später Studienrätin in Bremen.
In Bremen studierte sie Soziale Arbeit an der Universität. Sie wurde Dozentin für den Bereich Politische Bildungsarbeit und Jugendarbeit sowie Leiterin des Forschungs- und Fortbildungsinstituts Zentrum soziale Beratung und Bildung an der Fachhochschule für Sozialökonomie, Sozialpädagogik und Sozialarbeit in Bremen. Sie promovierte an der Universität Bremen zum Thema Obdachlose, Berber und Stadtstreicher und wurde auf eine Professur für Politik und Soziale Arbeit an der Fachhochschule Bremen berufen. Von dort wurde sie für 1988 bis 1992 in das Landessozialamt Bremen als Referatsleiterin für Planungsaufgaben beurlaubt.
Heiner wechselte 1992 an die Eberhard Karls Universität Tübingen und war dort bis 2009 Professorin für Sozialpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft. In der Selbstverwaltung der Universität war sie von 1996 bis 2003 als Frauenbeauftragte tätig.
Nach ihrer Emeritierung im Jahre 2009 arbeitete sie weiter an einer Buchreihe Handlungskompetenzen in der Sozialen Arbeit und in der Praxisbegleitung zum Allgemeinen Sozialen Dienst.
Die Hochschule Bremen schrieb in ihrem Nachruf:
Rezeption:
| Personendaten | |
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| NAME | Heiner, Maja |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Sozialpädagogin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 18. Februar 1944 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 23. August 2013 |
| STERBEORT | München |