| Make a Move | |
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Make A Move auf dem Oldenburger Kultursommer (2026) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Berlin, Deutschland |
| Genre(s) | Pop, Hip-Hop, Funk, Jazz |
| Aktive Jahre | seit 2017 |
| Website | make-a-move.net |
| Aktuelle Besetzung | |
Schlagzeug, Gesang | Jo Meyer |
Keyboard, Gesang | Sophie Lindmüller |
Bass | Alex Will |
Gitarre | Christoph Margraf |
Saxophon | Niko Zeidler |
Saxophon | Steffen Heidemann |
Posaune | Matthieu Pérot |
Make a Move ist eine deutsche Pop-Band aus Berlin, die ihre Stilrichtung selbst als „Brass Funk Rap deluxe“ bezeichnet. Die Texte sind in deutscher und französischer Sprache verfasst.
Make a Move startete als loses Straßenmusikkollektiv in Berlin-Kreuzberg rund um den Sänger und Schlagzeuger Jo, mit viel Improvisation und live Umsetzung von Techno-Elementen.
2018 erschien die erste EP Gib Dir, auf der auch das Stück Bassline enthalten war. 2020 folgte die Single Sonntag in Zusammenarbeit mit Marti Fischer.
In der Corona-Zeit veröffentlichten Make a Move zwischen Dezember 2020 und Juni 2021 insgesamt 11 Folgen der Make a Move Show, ein Format „zwischen Konzert und Late Night Show“ mit bekannten Gästen wie beispielsweise Alligatoah, Mono & Nikitaman oder Bodo Wartke und Regie durch Marti Fischer.
Nach einigen weiteren Singleveröffentlichungen folgte im Jahr 2022 das erste Album Bidde Bidde, das von einer Deutschlandtour begleitet wurde.
2023 erweiterte sich die Band um Sängerin und Keyboarderin Sophie, die erstmalig auf der im selben Jahr erschienenen Single Endlich wieder zu hören war, welche auch Teil der 2024 erschienenen EP Liebe wurde.
Im April 2025 erschien das zweite Album Hol mich ab, welches im folgenden Sommer und Herbst von einer weiteren Tour im deutschsprachigen Raum begleitet wurde.
Die selbstgewählte Bezeichnung „Brass Funk Rap deluxe“ soll die verschiedenen Einflüsse der Band darstellen. Brass steht dabei für die Horns-Section, die mit zwei Saxophonen und einer Posaune einen großen Teil der Band ausmacht. Auch Elemente des Funks, wie beispielsweise synkopische Basslinien, akzentuierende Bläsereinwürfe und Polyrhythmik, beeinflussen das musikalische Gesamtbild der Band. Bis 2023 mit Jo als alleinigem Leadsänger wurden die Texte größtenteils in sprechgesanglicher Form vorgetragen. Mit dem Hinzukommen der Sängerin Sophie wurden die Vocals durch melodischen Gesang ergänzt.
Besonderen Wert legt die Band auf ihre Konzerte. So heißt es in der Internetpräsenz der Band: „Knallige Bühnenpräsenz und eine waghalsige Show, zusammengefasst in einer beeindruckenden Live-Band: Make A Move entwickeln sich momentan vom Geheimtipp zu einem der mitreißendsten Live-Acts des Landes. Mal bringen die Bläser wunderschöne Melodien, die wirklich nahe gehen und mal liefern Bass und Schlagzeug fette Beats, die an die dunkelsten Techno-Clubs erinnern. Die überwältigende Positivität ist hochgradig ansteckend und macht aus jedem Konzert ein Erlebnis, das im Publikum noch lange nachhallt.“
Textlich beschäftigen sich viele Stücke der Band mit dem Leben in der Berliner Großstadt, den Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens und der Wirkung der Musik. Sängerin Sophie erklärt mit Bezug zu dem Album Hol mich ab:
„Ich glaube, was wir mit dem Album versucht haben, ist so ein Gefühl zusammenzufassen von ‚Okay, es passieren Sachen, die uns niederschlagen, die uns treffen, die uns berühren, aber wir haben trotzdem auch Freude, wir supporten uns gegenseitig, wir empowern uns gegenseitig ‘“.
In dem auf dem Album Hol mich ab erschienenen Stück Laber mich nicht voll (mit The toten Crackhuren im Kofferraum) wird das Thema Mansplaining und allgemein unangebrachtes Verhalten gegenüber FLINTA*personen behandelt. Das Stück Bunte Fahnen thematisiert eine Utopie einer Fahrt durch eine offene, bunte Welt.