Malcolm Browne

Malcolm Browne beim World Press Photo (1963)

Malcolm Wilde Browne (* 17. April 1931 in New York City; † 27. August 2012 in Hanover, New Hampshire, Neuengland) war ein US-amerikanischer Journalist und Fotograf. Sein bekanntestes und mehrfach ausgezeichnetes Foto ist das der Selbstverbrennung des buddhistischen Mönchs Thích Quảng Đức im Jahr 1963. Für seine Berichterstattung zum Vietnamkrieg erhielt er 1964 mit David Halberstam den Pulitzer-Preis.

Leben

Brownes Karriere als Journalist begann, als er während des Koreakrieges eingezogen wurde und sich für die Pazifik-Ausgabe der amerikanischen Militärzeitschrift Stars and Stripes bewarb. Danach trat er der Associated Press bei und arbeitete in Baltimore von 1959 bis 1961. Zu diesem Zeitpunkt wurde er zum Chef-Korrespondenten für Indochina ernannt.

Im Jahr 1968 stieß er zur New York Times und wurde 1972 Korrespondent dieser Zeitung für Südamerika. Danach wurde er 1977 Wissenschafts-Journalist, bekleidete dann das Amt eines leitenden Herausgebers der Zeitschrift Discover und kehrte 1985 wieder zur New York Times zurück. Im Jahr 1991 berichtete er als verantwortlicher Korrespondent über den Ersten Golfkrieg.

Auszeichnungen

Werke

Commons: Malcolm Browne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Malcolm W. Browne, Pulitzer-Prize Winning Reporter, Dies at 81. NYTimes.com, abgerufen am 29. August 2012.
  2. ↑ The Pulitzer Prices – 1964 Winners. Abgerufen am 29. August 2012.
  3. ↑ Gewinner des George Polk Award, Internetseite der Long Island University
Personendaten
NAME Browne, Malcolm
ALTERNATIVNAMEN Browne, Malcolm Wilde (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Journalist und Fotograf
GEBURTSDATUM 17. April 1931
GEBURTSORT New York City
STERBEDATUM 27. August 2012
STERBEORT Hanover, New Hampshire