
Manfred Bergmeister (* 28. November 1927 in Ebersberg; † 19. März 2019 in Ebersberg) war ein deutscher Kunstschmied und Gründer des privaten Grabkreuzmuseums Kunstschmiede Bergmeister.


Bergmeister lernte Elektriker. Von der Wehrmacht eingezogen, überlebte er in britischer Kriegsgefangenschaft. 1946 schloss er eine Ausbildung zum Kunstschmied bei Karl Nowak an der Münchner Gewerbeakademie mit der Gesellenprüfung ab. Sein Gesellenstück war ein barockes Grabkreuz. 1947 gründete Bergmeister eine Lehrwerkstatt für arbeitslose Jugendliche. Karl Nowak vermittelte ihm den Kontakt zur legendären Münchner Kunstschmiede Sixtus Schmid, wo er 1954 seine Meisterprüfung ablegte. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit seinem Bruder German Larasser die Kunstschmiede Bergmeister. 1968 war Bergmeister Gründungsmitglied der Akademie Handwerk München.
2001 eröffnete er in den alten Werkstatträumen der Kunstschmiede das Grabkreuzmuseum Kunstschmiede Bergmeister, welches über eine Sammlung von rund 550 schmiedeeisernen Exponaten aus fünf Jahrhunderten verfügt. Bergmeister war 36 Jahre lang Mitglied des Ebersberger Stadtrats und ist Ehrenbürger der Stadt.
Quelle:
| Personendaten | |
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| NAME | Bergmeister, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunstschmied |
| GEBURTSDATUM | 28. November 1927 |
| GEBURTSORT | Ebersberg |
| STERBEDATUM | 19. März 2019 |
| STERBEORT | Ebersberg |