Manfred Bomm (* 8. August 1951 in Geislingen an der Steige) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.
Manfred Bomm besuchte in Eybach und Geislingen die Schule und absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung in Ulm. Nach einem Volontariat bei der Neuen Württembergischen Zeitung (NWZ) in Göppingen arbeitete er jahrelang als Journalist und Polizeireporter in seiner Heimatregion und berichtete unter anderem über Gerichtsverhandlungen und kommunalpolitische Themen. Als Schriftsteller verfasst er sozialkritische Kriminalromane, die meist im südwestdeutschen Raum spielen – ausgehend vom Landkreis Göppingen zwischen Ulm und Stuttgart. Dort ist seine Serienfigur angesiedelt, der Kriminalhauptkommissar August Häberle. Bomms Kriminalromane orientieren sich vielfach an aktuellen Ereignissen und er lässt dabei seine Erfahrungen aus seiner journalistischen Arbeit einfließen. Nach dem Abschluss der Häberle-Serie schreibt er weitere Kriminalgeschichten über den pensionierten Kommissar – mit Bezug zu sozialen und gesellschaftskritischen Themen.
Bomm hat zudem einige Wanderbücher verfasst, insbesondere zur östlichen Schwäbischen Alb. Ein weiteres Buch befasst sich auf humorvolle Weise mit den Eigenarten der Schwaben (Schwaben mit Leib und Seele). 2022 erschien der Roman Eine Minute nach zwölf, in dem die Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt steht. Sein Sachbuch „Seelenvermächtnis“ ist eine Dokumentation über einen nahe Ulm lebenden Mann, der sich auf unerklärliche Weise an ein früheres Leben erinnern kann – und dazu sogar ein Dokument findet.
Bomm lebt in Eybach, einem Stadtteil von Geislingen an der Steige.
mit Kriminalhauptkommissar August Häberle
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bomm, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 8. August 1951 |
| GEBURTSORT | Geislingen an der Steige |