Manfred Ehrendt

Manfred Ehrendt (* um 1920; † nach 1958) war ein deutscher Dokumentarfilmer.

Leben und Wirken

Manfred Ehrendt kam etwa 1949 zur Außenstelle Sachsen-Anhalt der DEFA in Halle und wirkte zunächst als Drehbuchautor an mindestens einem Dokumentarkurzfilm mit. Ab 1951 drehte er eigene Filme. 1953 wechselte er wie die meisten anderen Mitarbeiter zum neu gegründeten DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme nach Potsdam-Babelsberg.

Manfred Ehrendt drehte vor allem kurze Lehrfilme für die Industrie und Landwirtschaft. Seine Dokumentation Vogelzugforschung auf Hiddensee (1954) sollte 1956 auch in der Bundesrepublik Deutschland gezeigt werden, wurde dort aber aus unbekannten Gründen nicht zugelassen. 1959 durfte dann eine geschnittene Fassung gezeigt werden.

Von 1958 sind seine letzten Filme bekannt.

Filmografie

Regie und Drehbuch

Manfred Ehrendt drehte über zwanzig Kurzfilme

nur Drehbuch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Vogelzugforschung auf Hiddensee Filmzensur West-Ost, nach einem erneuten Antrag
  2. ↑ Manfred Ehrendt Filmportal
Personendaten
NAME Ehrendt, Manfred
KURZBESCHREIBUNG deutscher Dokumentarfilmer
GEBURTSDATUM um 1920
STERBEDATUM nach 1958